Hilfe im Wochenbett – Mütterpflege

Meine Leserin Anna ist in der Mütterpflege tätig und hat damit einen Beruf für sich gefunden, der sie erfüllt und glücklich macht. Als sie mir das erste Mal schrieb, musste ich erst einmal Google anwerfen, um mich schlau zu lesen, was genau Mütterpflege eigentlich ist. Ich nehme nur eines vorweg: Mütterpflege ist eine richtig feine Sache für Mamas im Wochenbett und ist schade, dass sie hierzulande noch so gänzlich unbekannt ist. Aber lest selbst:

 

Das Wochenbett, eine aufregende Zeit
& die Mütterpflege!

Mit der Geburt meines Kindes vor über 2 Jahren hat sich natürlich vieles in meinem Leben verändert. Die Prioritäten verschoben sich und ich wollte beruflich einen anderen Weg einschlagen. Mittlerweile habe ich einen Beruf gefunden, der mich glücklich macht, weil ich so viel Dankbarkeit zurückbekomme – ich umsorge Mamas im Wochenbett.

Der Bedarf an Unterstützung und Entlastung in dieser sensiblen Phase ist sehr groß, aber die meisten Frauen und auch die möglichen Kostenträger (Krankenkassen) wissen nur wenig bis gar nichts von der Mütterpflege. Ich habe mich an Janina gewandt, weil ich weiß, dass sie viele treue Leser hat. Ich möchte hiermit die Möglichkeit nutzen, um auf das Angebot der Mütterpflege, aber auch auf die Ausbildung zur Mütterpflegerin und FamilienLotSinn® aufmerksam zu machen. Denn je mehr davon wissen und je mehr Anfragen die Krankenkassen bekommen, desto eher findet ein Umdenken statt. Und vielleicht sucht die ein oder andere Leserin auch nach einer beruflich sinnvollen Veränderung.

Die Geburt eines Kindes ist eine Phase im Leben, die alles auf den Kopf stellt. Bei der Mutter werden unzählige physische und emotionale Veränderungen angestoßen. Sie braucht Ruhe und Zeit, um sich zu erholen, ihr Kind kennenzulernen und sich neu zu orientieren.

Doch die Wochenbettkultur geht hierzulande immer mehr verloren. Die wichtige Phase der Regeneration und Rückbildung findet meist in der Privatsphäre statt, da die Frauen bereits drei bis vier Tage nach Entbindung aus der Geburtsklinik entlassen werden. Was früher kein Problem darstellte, weil vertraute Familienmitglieder mit ihren Erfahrungswerten Unterstützung leisteten, stellt junge Familien heute vor neue Herausforderungen. Die Informationsüberflutung durch unzählige Ratgeber über Schwangerschaft, Geburt und den Umgang mit Kindern verunsichern junge Eltern zusätzlich. Zahlreiche Tabuthemen tragen zudem dazu bei, dass sich die Mütter ihren Frust und ihre Verzweiflung nicht von der Seele sprechen. Somit bleiben viele Probleme und Unsicherheiten im Privaten verborgen, weil die Angst vor Stigmatisierung und Verurteilung zu groß ist.

Der gesellschaftliche Druck als Mutter alles unter einen Hut zu bekommen – Haushalt, Karriere, Kinder, Partnerschaft – bringt die Frauen immer öfter an ihre Belastungsgrenzen. Zudem verwechseln wir oft Stärke mit Schwäche. Doch Frauen, die um Hilfe bitten und diese annehmen, verdienen großen Respekt. Das ist kein Versagen, ganz im Gegenteil: sie erkennen, was zu tun ist und handeln aktiv für eine Verbesserung der Situation. Somit beweisen sie wie stark sie eigentlich sind.

Meist tun sie intuitiv das Richtige und darin wollte ich sie bekräftigen…

Durch das Erleben der eigenen Schwangerschaft und der Geburt meines Kindes kam in mir das Bedürfnis auf, Mütter nach der Entbindung eine Weile zu begleiten, ihnen Gesellschaft zu leisten, sie aktiv zu unterstützen und zu entlasten. Meist tun sie intuitiv das Richtige und darin wollte ich sie bekräftigen. Sie kennen ihr Kind wie kein anderer, doch Schlafmangel, gesellschaftlicher Druck und Tabuthemen verunsichern sie in dieser Fähigkeit. Ich hatte vor, die Mütter dabei zu unterstützen, sich in der sensiblen ersten Phase mit dem neuen Menschenkind auf das Wesentliche zu besinnen und den Zauber dieser besonderen Zeit spüren und genießen zu können.

Auf der Suche nach einem professionellen Hintergrund wurde ich auf die Ausbildung zur FamilienLotSinn® aufmerksam. Der Name entstand aus dem Leitgedanken „Familien ins Lot bringen macht Sinn“. Von einer erfahrenen Hebamme und einem interdisziplinären Dozententeam werden Frauen geschult und auf die besonderen Prozesse in der Schwangerschaft, während der Geburt und im Wochenbett bestens vorbereitet. Die Ausbildung ist qualitativ sehr hochwertig und intensiv. Sie beinhaltet viele wertvolle Schwerpunkte wie beispielsweise Stilltechniken, Rückbildung, Ernährungslehre, Signale des Babys erkennen und Achtsamkeit im Umgang mit sich selbst und mit Kindern. Mittlerweile wird die Ausbildung an vier Orten in Deutschland angeboten. Die Nachfrage wächst und über neue Kolleginnen freuen sich alle!

Mehr Informationen dazu sind auf folgenden Seiten zu finden:

http://www.familienlotsinn.de
http://www.muetterpflege.de 

Angelehnt ist diese Ausbildung an das niederländische Modell der „kraamverzorgster“ (Mütterpflegerin). In unserem Nachbarland ist es gesellschaftlich anerkannt, dass diese Fachkraft zusätzlich zur Hebamme die Mutter und ihr Kind im Wochenbett umsorgt. Dieser Service gilt in den Niederlanden als Standard, wird vom Staat finanziert und die Hebammen schätzen es mit einer „kraamverzorgster“ zusammenzuarbeiten. Auf folgender Seite kann sich jeder einen guten Überblick verschaffen:

https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCtterpflege 

Auch hier in Deutschland setzt die Arbeit einer FamilienLotSinn® dort an,
wo die Tätigkeiten der Hebammen aus zeitlichen und organisatorischen Gründen enden. Das Tätigkeitsprofil ist sehr umfangreich und umfasst pädagogische, hauswirtschaftliche und pflegerische Aspekte. Dazu gehört es der Mutter die Möglichkeit zu geben ihre Geburtserlebnisse zu verarbeiten, das Neugeborene liebevoll zu betreuen, damit die Mutter auch Zeit für sich findet, warme und nahrhafte Mahlzeiten zuzubereiten, Geschwister zu betreuen, bei Fragen zur Säuglingspflege beratend zur Seite zu stehen und sie über wichtige Rückbildungsvorgänge aufzuklären. Das sind nur ein paar Beispiele wie die Unterstützung durch eine FamilienLotSinn® aussehen kann. Sie verdeutlichen, dass das Arbeitsfeld weit über das einer reinen Haushaltshilfe hinausgeht.

Kostenübernahme durch die Krankenkasse?

Die Kosten für den Einsatz können teilweise oder ganz von den Krankenkassen übernommen werden. Die Mutter stellt dafür einen Antrag. Als Grundlage dienen der §24 h des SGB V (Haushaltshilfe bei Schwangerschaft und Entbindung, zuzahlungsfrei) und der §38 des SGB V (Haushaltshilfe im Krankheitsfall, zuzahlungspflichtig). Voraussetzung ist, dass keine im Haushalt lebende Person zu dieser Zeit den Haushalt weiterführen kann.

Eine FamilienLotSinn® ist für den besonderen Bedarf der Mutter im Wochenbett speziell geschult. Ein positiver Verlauf in dieser besonderen Phase ebnet den Weg für einen gesunden und entspannten Fortgang und kann Schwierigkeiten wie Wochenbettdepressionen, spätere physische Komplikationen, Stillprobleme oder Bindungsstörungen vorbeugen. Dabei ist es notwendig, dass die Wochenbettzeit als ebenso bedeutender Bestandteil des Mutterwerdens wahrgenommen wird, wie die Schwangerschaft und die Geburt selbst. Denn es sind die grundlegenden körperlichen und emotionalen Vorgänge im Wochenbett, die den Frauen den Übergang zur gesunden und erfüllten Mutterschaft bereiten. Und davon profitieren auch die Kinder und die gesamte Familie.


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Dieser Beitrag hat 18 Kommentare

  1. Ich hatte nach meinen zwei Geburten in den Niederlanden ganz tolle kraamverzorgsters/Mütterpflegerinnen und ohne sie wäre alles um einiges schwerer gewesen. Vor allem die tägliche Hilfe beim Stillen, einfach viel miteinander Reden und Hilfe mit Baby und im Haushalt haben mein Wochenbett zu einer ganz entspannten Zeit gemacht. Wie toll, dass es diese oder ähnliche Hilfe auch immer mehr in Deutschland gibt! Das werde ich gleich an schwangere Freundinnen weitergeben!

    1. Liebe Stefanie,

      du beschreibst dein Wochenbett als entspannte Zeit…das freut mich wirklich sehr! Genauso soll es sein, wir sorgen für die nötige Entspannung und Entlastung, dadurch kann sich die Mama besser erholen und ist somit gestärkt, wenn sie wieder ohne Hebamme und Mütterpflegerin bzw. FamilienLotSinn den Alltag meistern wird.

      Alles Gute dir und deiner schwangeren Freundin,
      Anna

  2. Vielen Dank für diesen tollen Artikel! Gerade beim zweiten Kind war meine Umwelt völlig unbedacht auf Wochenbett etc. Umso mehr habe uch mich gefreut, dass meine Eltern und mein Mann mich nach Möglichkeit unterstützt haben!

    1. Liebe Julia K,

      es freut mich, dass dich deine Eltern und dein Mann so sehr unterstützt haben. Das Wochenbett wird leider oft von Außenstehende „übergangen“. Hilfreich ist es deswegen bereits vor der Geburt Regeln festzulegen, zum Beispiel wann erster Besuch kommen und welche gute Suppe dieser dann zur Stärkung mitbringen darf 😉

      Viele Grüße,
      Anna

  3. Oh wie schön, dass es sowas gibt. Ich finde ja schon, dass es viel zu wenig Hebammen in Deutschland gibt. Einfach weil es dieser wunderbaren Berufsgruppen so schwer gemacht wird.
    Die Entwicklung in unserem Land geht leider in die komplett falsche Richtung 🙁

    1. Liebe Michèle,

      du hast vollkommen Recht. Den Hebammen wird es so schwer gemacht ihre wertvolle Arbeit zu leisten, das macht uns alle traurig. Da muss sich dringend etwas ändern! Oft melden sich Frauen bei uns, weil sie absolut keine Hebamme finden können. Auch wenn wir die Arbeit einer Hebamme nicht ersetzen, können wir dennoch viel dazu beitragen, dass die Familien nicht alleine dastehen. Aber auch unsere Kapazitäten sind irgendwann ausgeschöpft, deswegen braucht es mehr engagierte FamilienLotSinnen!

      Herzliche Grüße,
      Anna

  4. Vielen Dank für den interessanten Artikel, ich dachte ehrlich gesagt immer, sowas würde in das Aufgabengebiet der Hebamme fallen.
    „Voraussetzung ist, dass keine im Haushalt lebende Person zu dieser Zeit den Haushalt weiterführen kann.“ Da wäre jetzt mal interessant zu wissen, wieviel Spielraum es hier gibt. Oft ist ja die Situation gegeben, dass der andere Elternteil Vollzeit arbeiten geht. Kann dieser dann den Haushalt dann weiterführen oder nicht? Irgendwann ist ja Dienstende. Da würde dann bestimmt argumentiert werden, dass dann der Haushalt gemacht wird. Weißt du da genaueres zu?
    Und ich finde den Beruf an für sich klasse und sinnvoll, störe mich jedoch ein wenig an dem Namen – „Mütterpflege“. Das ist meiner Meinung nach wieder ein Schritt in die Vergangenheit, es gibt schließlich auch noch den Vater. Es nervt mich tierisch, dass immer so sehr die Mutter in den Fokus gestellt wird, als gäbe es keine andere Rolle für die Frau in dem Moment. Hier würde ich mir wünschen, dass man von „Elternpflege“ spricht und der Vater mehr in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt wird. Ich würde mal behaupten, dass grade Männer nach der Geburt ihres Kindes mehr Unterstützung bräuchten, da sie ja meist in Kindheit und Jugend noch kaum mit dieser Rolle vertraut gemacht werden. Diese kleine Kritik mag jetzt vielleicht etwas übertrieben anmuten, aber das ist einfach ein wunder Punkt bei mir 🙂

    1. Liebe Julia,

      danke für dein Interesse und deine ehrlichen Worte. Unsere Tätigkeiten überschneiden sich natürlich auch mit denen einer Hebamme. Doch diese können aus zeitlichen und organisatorischen Gründen meist nur eine Stunde pro Tag in der Familie sein. Wir bekommen oft mehr Zeit, d.h. vier Stunden pro Tag sind keine Seltenheit. Somit haben wir ganz andere Möglichkeiten die Familie zu begleiten. Viele Hebammen arbeiten deswegen sehr gerne mit uns zusammen.

      Zu deiner Frage: Wenn der Partner vollzeit arbeitet, dann ist es damit gleichzusetzen, dass keiner den Haushalt weiterführen kann. Die Krankenkassen wollen dann oft eine Auflistung der Arbeitszeiten. Befindet sich der Partner hingegen in Elternzeit, dann gilt das oft als Grund den Antrag abzulehnen – außer es liegen besondere Indikationen vor, die oftmals von einem Arzt attestiert werden müssen.

      Und zu deinem anderen Anliegen: Ich kann teilweise nachvollziehen, warum dir der Begriff „Mütterpflege“ nicht so recht gefällt. Wir nennen uns auch FamilienLotSinnen, weil wir stets die gesamte Familie im Blick haben. Denn alle müssen sich neu ordnen und andere Aufgaben übernehmen, das betrifft nicht nur die Mama. Den Vater mit einzubeziehen ist uns von Anfang an wichtig, das sehen wir genauso wie du. Denn er ist die Stütze, wenn keine Hebamme oder FamilienLotSinn vor Ort ist.

      Dennoch möchte ich betonen, dass die Pflege der Mutter essentiell ist. Denn geht es ihr schlecht, kann sich ihr Körper nicht richtig regenerieren oder ist sie überfordert, dann hat das Auswirkungen auf das Neugeborene und natürlich auch auf alle anderen Familienmitglieder.

      Beste Grüße,
      Anna

  5. Das ist echt eine tolle Sache. Ich hoffe dass ganz viele frisch gebackenen Eltern so etwas in Anspruch nehmen. Ich habe hier in der NL die Zeit mit der kraamzorg so genossen und auch der Papa wurde ganz viel mit einbezogen und hat alles erklärt bekommen wie man mit so einem inimini Menschen umgeht und ihn gut versorgen kann. Vor allem da ich einen Kaiserschnitt hatte, hätte ich mir gar nicht vorstellen können wie man das ohne extra Hilfe im Haus schaffen soll.
    Und da bin ich ganz ehrlich…wir sind nicht so die Menschen die Fremde in ihr Haus lassen und so einfach Hilfe annehmen. Das bedarf viel Feingefühl und Empathie. Grossen Respekt für diesen besonderen Beruf

    1. Liebe Chris,

      schön, dass du die Unterstützung einer kraamverzog genießen konntest! Und du sprichst was Wichtiges an: In so einer hochsensiblen und intimen Phase jemand Fremdes zu sich kommen zu lassen, hat viel mit Vertrauen zu tun! Deswegen brauchen wir, wie du auch schon schreibst, viel Feingefühl. Mich macht es wirklich sehr dankbar, wenn mir die Familien so viel Vertrauen schenken!

      Alles Liebe,
      Anna

  6. Wie wunderschön zu lesen, das es so etwas gibt. Ich habe unser zweites Kind vor 15 Jahren ambulant entbunden.
    Einen Tag nach der Geburt rollte die Verwandtschaft an und ich stand in der Küche….
    Zwei Tage nach der Geburt musste mein Mann wieder arbeiten, ,keine Genehmigung für Urlaub.
    So stand ich dann da mit einem fünfjährigen, einem Neugeborenen und außer kurzen Hebammenbesuchen ohne jegliche Unterstützung…Die saftige Brustentzündung hat mich dann nicht mehr sehr verwundert.

    Dir liebe Janina wünsche ich eine wunderschöne Geburt und ein entspanntes Wochenbett!

  7. Liebe Janina,
    vielen Dank für deinen Beitrag. Ich befinde mich aufgrund von Entbindungsfolgen seit fast 6 Wochen im Wochenbett. Durch meine Wochenbetthebamme habe ich von Mütterpflegerinnen erfahren. Ich empfinde diesen Beruf in der Tat als praktische Ausfüllung und wunderbare Ergänzung des durch Hebammen medizinisch gesteckten Rahmens. Er sollte nicht als Haushaltshilfe abgerechnet werden, sondern als etwas Vollwertigeres. Ich wünsche mir wie du, dass mehr Menschen von der Existenz dieser wichtigen Tätigkeit erfahren, umso eine sensible Zeit zu unterstützen – gerade wenn das sinngemäße afrikanische Dorf fehlt.
    Alles Gute und viele Grüße,
    Mathilde

    1. Liebe Mathilde,

      ich möchte mich einfach mal stellvertretend für meine Berufsgruppe für diese tolle Wertschätzung bedanken!

      Ich wünsche dir alles Gute! Anna

  8. Wie kann man diesen Service, gerne auch selbst bezahlt, in Frankfurt am Main in Anspruch nehmen? Gibt es Agenturen oder ähnliches?

    1. Liebe C. – schaue mal auf der Seite, die verlinkt ist. Da gibt es meiner Meinung nach auch eine Hotline? 🙂

      Ganz liebe Grüße an Dich
      Janina

  9. Oh wie schön und interessant hört sich der Beitrag an. Ich hab davon noch nie gehört, aber witzigerweise schon oft daran gedacht, dass es solch einen Beruf geben sollte.
    Ist denn das auch in Österreich anerkannt?
    Damal, vor fast 2 Jahren, als ich die Geburt von meinem Sohn hatte, war ich wirklich überfordert. Das Stillen funktionierte nur sehr wenig gut, Schlaf fehlte mir, mein Sohn schlief anfangs unter Tag auch sehr selten. Ich fühlte eine gewisse Überforderung in mir. Ich war nicht zufrieden. Mein Partner war die ersten 4 Wochen bei uns zu Hause, er unterstützte wo es nur ging und gab immer sein Bestes. Dennoch hatte mir immer die fachspezifische Beratung gefehlt. Ich finde das echt klasse und hoffe das es noch weit weit durchdringen kann und an Bekanntheit gewinnt. Viel Erfolg euch. Liebste Grüße aus Österreich.

    1. Liebe Corinna,

      diesen Gedanken „solch einen Beruf sollte es eigentlich geben“ haben sicherlich einige Mamas und ist nicht selten der Grund, weshalb sich einige von ihnen auf die Suche gemacht haben und auf unsere Ausbildung gestoßen sind 🙂

      Wie das in Österreich gehandhabt wird, kann ich dir leider nicht sagen. Aber vielleicht könntest du dich einfach mal interessehalber bei deiner Krankenkasse erkundigen. Und dass der Partner gerade die ersten Wochen zu Hause unterstützt, ist wirklich toll! Leider haben nicht viele Frauen dieses Glück. Und selbst wenn doch, so ist eine intensivere Begleitung durch eine einfühlsame Fachkraft goldwert. Umso wichtiger ist es, dass immer mehr Menschen von der Mütterpflege und den FamilienLotSinnen erfahren.

      Die alles Gute!

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