WAS ICH DIESES JAHR MÖCHTE | WÜNSCHE, ZIELE UND GEDANKEN

 

WAS ICH DIESES JAHR MÖCHTE!

Wünsche, Ziele und Gedanken

Wisst ihr, ich hab es nicht so mit Vorsätzen. Und eigentlich ist es sogar so, dass ich mir nie wirklich etwas vornehme. Vielmehr blicke ich am Ende eines Jahres zurück und schaue noch einmal genauer hin: Was war los, was war gut, was war nicht gut, was kann man vielleicht besser machen?!
Das mache ich immer, jedes Jahr und tut mir gut. Das letzte Jahr aber hat sich als schön, aber auch schön zehrend gezeigt. Ich hab eigentlich nichts von dem „geschafft“, was ich mir so vorgenommen hatte. Und das find ich schade, sehr schade. Aber nicht nur, dass ich es schade finde, es wurmt mich natürlich auch ein wenig. Und so mache ich dieses Mal etwas, was ich sonst nicht tue. Ich schreibe mir meine Wünsche für das neue Jahr 2020 einfach mal auf. Denn ich glaube, wenn man etwas bewusst visualisiert, dann hilft das in der Umsetzung.

Was erwarte ich von mir in diesem Jahr? Einiges!
Ich möchte gern meine Projekte umsetzen. Es verging im letzten Jahr selten ein Tag, an dem mich nicht das schlechte Gewissen geplagt hat, weil ich da einfach nicht voran komme. Mir fehlte es aber oft einfach an Zeit oder Energie. Allem voran hab ich immer wieder bemerkt, wie ich mich selbst durch digitale Zerstreuung gebremst habe. Hier ein wenig Content produziere, hier ein wenig mitnehmen, einen Text für einen neuen Instagram-Post schreiben, auf Nachrichten antworten, auf Kommentare antworten. Boom, schon war der Kopf müde und alles an Worten für den Tag verpulvert. Das möchte ich so nicht mehr. Das bedeutet für mich, ich möchte in diesem Jahr ein wenig gezielter ansetzen. Weniger digitale Zerstreuung, dafür gebündelte Power für ein Herzens-Projekt (oder was auch immer). Außerdem möchte ich mich wieder an feste Arbeitszeiten halten. Henry und ich sagen gerade noch einmal zusammen, haben das letzte Jahr Revue laufen lassen und dabei festgestellt, dass die Zeiten zwischen Arbeit und Freizeit viel zu oft verschwimmen. Klar. Selbständigkeit, selbst und ständig eben. Aber, und das ist etwas, was sich für mich unbedingt ändern soll, ich möchte das nicht mehr. Ich möchte da klar(er) trennen. Das ist mir wichtig. Für mich, vor allem aber für uns. Plus: Ich war sehr lange mal sehr strikt mit meiner Instagram-Onlinezeit (45 – 60 Minuten am Tag). Damit komme ich längst nicht mehr hin. Und mit Erschrecken stelle ich immer wieder fest, wie viel Zeit diese App frisst und wie leicht man sich hinreißen lässt. Auch da möchte ich nochmal genauer hinschauen.

Ich erzählte schon von Projekten, die ich im letzten Jahr einfach nicht umgesetzt bekommen hab. Manche dieser Projekte hab ich sogar schon aus dem Jahr davor mit rüber geschoben. Sprich, seit zwei Jahren warten sie darauf, dass ich sie in die Hand nehme. Aber Pustekuchen, ist nicht passiert. Ein blödes Gefühl ist das. Und deshalb werd ich diese im neuen Jahr, sprich ab sofort, beruflich als oberste Priorität behandeln. Da steckt einfach so viel Herz hinter und es wäre viel zu schade, da nicht endlich in die Hände zu spucken und loszulegen. Eine Idee für ein eigenes Buch schlummert schon ganze drei Jahre in mir – und nichts ist passiert. Im Sommer 2019 hätte ich mein erstes eigenes Kinderbuch rausbringen sollen. Auch das ist nicht passiert. Ja, schade. Und ärgerlich irgendwie.  Aber dieses Jahr denke ich mir, da wird nichts mehr aufgeschoben. Ich möchte meine Energie bündeln für gute Dinge. Für bleibende Dinge. Drückt mir also gern die Daumen!

Ein weiterer Punkt, der mir wichtig ist: Ich möchte mein Geld so viel bedachter ausgeben. Ich bin schon so viel besser geworden in den letzten Jahren. Aber noch immer ist da so viel Luft nach oben und ganz oft ertappe ich mich dabei, wie ich dann doch wieder etwas gekauft hab, was ich jetzt nicht wirklich unbedingt brauche. Das wurmt mich dann jedes Mal sehr. Also: Auch hier will ich nochmal hinschauen. Irgendwie lief das mal echt ganz gut und ich habs wieder schleifen lassen. Gleichzeitig möchte ich gern noch mehr sparen und zur Seite legen.

Seit zwei Jahren überlegen Henry und ich, eine große Reise zu machen. Eine, die etwas länger dauert. Vielleicht sogar für ein paar Monate. Ursprünglich war sogar mal angedacht, dass wir uns für sechs Monate irgendwo niederlassen und uns so einen ganz großen Wunsch erfüllen. Henry war vor mir ja wirklich sehr viel auf Reisen. Hat wahnsinnige tolle Sachen gesehen und erlebt. So gern würde ich das mit ihm gemeinsam auch (er)leben.
Wer weiß, vielleicht können wir an diesem Wunsch in diesem Jahr ein wenig arbeiten. Das wäre schön und ich hab Hoffnung.

Ein ganz großes Thema wird für mich in diesem Jahr sein: Berufliche Veränderung. Ich möchte sehr gern für mich erarbeiten, wohin, sprich in welche Richtung, es gehen soll. Ich erzählte euch ja bereits im Jahresrückblick, dass mich dieser Gedanke schon etwas länger sehr intensiv begleitet. Ich hab viel mit meiner Freundin darüber gesprochen und wer weiß, vielleicht bekomme ich da ja in diesem Jahr mehr Klarheit.

Was ich mir von diesem Jahr erwarte,
was ich unbedingt gern erreichen möchte, das hab ich euch hier mal zusammengefasst:

 

Was ich dieses Jahr möchte:

  • mein Kinderbuch schreiben
  • mein Buch schreiben
  • 10% mehr verdienen als im Vorjahr
  • sparen, mein Geld bedachter ausgeben
  • reisen, gern eine längere Reise, sehr gern eine ganz lange Reise
  • mehr machen, weniger denken
  • im Monat mindestens ein Buch lesen
  • einen Podcast aufnehmen
  • ich bleiben, mich nicht verlieren
  • geduldiger sein
  • 10 kg abnehmen
  • jede Woche zwei Blogbeiträge, gern aber drei
    – und damit: wieder viel mehr Fokus auf mein 5. Baby, meinen Blog
  • weniger digitale Zerstreuung, mehr Energie und Kreativität für meine eigenen Projekte
  • mehr tanzen, jeden Tag mindestens 15 Minuten (weil es mich glücklich macht)
  • mein Herzensprojekt von SOS-Kinderdorf in Lippe ordentlich unterstützen und hoffentlich viele Spenden dafür zusammenbekommen
  • keine Lebensmittel mehr wegwerfen
  • mehr Familienzeit, feste Arbeitszeiten (und Feierabend)
  • effektiver Arbeiten
  • für jede neue Sache, eine Sache aussortieren
  • berufliche Veränderung, mir klarer werden in welche Richtung und dort dann anpacken und umsetzen

 

Ich bin so gespannt, wie am Ende des Jahres mein Fazit ausfallen wird!

Und jetzt: Auf das neue Jahr, auf viele aufregende Momente, auf hoffentlich viel Kreativität!

 

KOMMENTARE

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Danke! Du bist super selbstreflektiert und ich fkaube an dich und deine Vorsätze! Gerade diese Zerstreuung kenne ich auch. Dann müssen einfach andere Dinge wie Nachrichten beantworten oder sonst was warten. Dann ist das so. Mein Mantra. Du bist wichtig. Deine Familie ist wichtig. Dein Job ist wichtig. In dieser Reihenfolge. Zumindest manchmal diese Reihenfolge 🙂 in dich ist so viel hinein gelegt worden und du verschwendest nichts davon. Das ist das große Ganze! Liebe Grüße Celina (rotelocke_cle bei insta)

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