EIN GEFÜHL VON VERÄNDERUNG
– es ist Zeit!

Dieses Gefühl, dass Veränderung in der Luft liegt.
Dass es Zeit ist. 
Das ist jetzt. 

Mir geht es gut und ich war wohl selten so zufrieden. Alles fühlt sich gesetzt an, gut und richtig, und doch ist da irgendwie so ein Gefühl, das anklopft. Anfangs, es begann vor einer Weile, noch ganz zart, jetzt sogar ziemlich deutlich. „Tock, tock, tock – hör auf mich, es ist Zeit!“, scheint es zu sagen. Es klopft, macht sich bemerkbar, lässt nicht locker. Es umtreibt mich. Ich weiß, was es mir sagt, ich weiß, was es will und doch weiß ich nicht, wohin mit diesem nicht schwinden wollendem Gefühl, das Veränderung fordert.

Veränderung.

Alles neu macht der Mai, heißt es doch im Volksmund. Lustig, dass der Mai, jetzt wo ich diese Zeilen, die ich schon so lange schreiben wollte, direkt in den Startlöchern steht. Das ist Zufall. Denn dieses Gefühl, das ist schon lange da. Es keimte anfangs ganz zart. Es fühlte sich an wie Seifenblasen, die auf der Sommerhaut platzen. Wie ein warmer Lufthauch, ein ganz sanftes Kraulen. Angefangen hat das nach meiner Rückkehr aus Asien. Die zehn Wochen mit den Kids unterwegs {HIERund HIER jeweils Artikel dazu}, haben da irgendwas in mir „zurechtgerückt“, ja, sie haben irgendwas verändert und da etwas in Gang gebracht. Ein kleiner Impuls mit ganz viel Kraft. Ein Impuls, der bis heute nachhallt.

Generell haben mich die letzten drei Jahre menschlich sehr geformt. Sie haben mich verändert, voran gebracht und mir Raum für Selbstreflektion und Entwicklung geschenkt. Ich bin ruhiger geworden, und in jedem Fall zufriedener. Außerdem umsichtiger, emphatischer und toleranter. Ich habe für mich beschlossen, dass es mir egal ist, was Andere sagen. Und ich habe gelernt, dass nur wir zählen. Wir fünf. Solange wir glücklich sind, ist es richtig. Ja, und dann machen wir unser Ding. Wir schauen nicht nach links oder rechts, wir lassen uns nicht beirren von fremden Stimmen. Wir machen es so, wie es uns gefällt und vor allem so, wie es für uns gut ist. Und ich glaube, das ist das Geheimnis, welches eigentlich keines ist. Wir sind zufrieden und oft auch ziemlich glücklich. Gar nicht groß auf der Suche danach, aber es gibt viele Momente, in denen ich das Glück in meinem Herzen spüre. Es ist wie warmer Sonnenschein. Wie ein Licht, das wärmt und Ruhe schenkt. Und obwohl sich alles so rund anfühlt, ist da eben diesen „anklopfen“.

„Klopf, klopf, klopf“, erinnert es mich immer wieder und die Zeiträume werden kürzer und kürzer. War dieses Gefühl anfangs nur ab und zu präsent, klopft es momentan täglich an. Als würde es mich drängen. Immer wieder erinnern. Mir sagen: „Du, Janina, du wolltest doch nicht mehr schieben, du wolltest doch machen!“. Es meldet sich. Nicht unangenehm. Nicht zwingend. Nicht unter Druck setzend. Aber es ist da.

Es umtreibt mich.

Wisst ihr noch, als ich euch erzählte, dass es manchmal kein nächstes Mal gibt? Ich habe das tatsächlich verinnerlicht. Ich lebe das nun. Wir leben das. Sofern es als Familie möglich ist. Auch dazu wollte ich euch schon lange etwas schreiben, euch etwas erzählen – aber auch dieser Text liegt seit vielen Wochen in den Entwürfen. Weil er noch nicht reif ist. Weil er noch Zeit braucht und ziehen muss. Nun ist da aber dieses Gefühl, das Veränderung fordert. Lange habe ich hineingehorcht. Habe versucht zu deuten, was für eine Art Veränderung es fordert. Was es von mir möchte. Was ich möchte. Veränderung in welche Richtung. Veränderung wohin. Was genau umtreibt mich da. Was ist es.

Tock. Tock. Tock.
Hör mir zu.

Ich höre. Und nehme dieses Gefühl wahr. Ich nehme es an. Es darf zu Wort kommen. Es fordert, es fordert immer regelmäßiger und deutlicher. Veränderung – flüstert es. Und wenn ich über diese mögliche Veränderung nachdenke, dann kribbelt ist in meinem Bauch. Das ist ein schönes Gefühl. Zarte Aufgeregtheit. Ein ganzer Schwarm Schmetterlinge, der durch meinen Bauch flattert. Veränderung also. Ich beschäftige mich mit Veränderungen, die mich bzw. uns betreffen. Und da sind zwei Optionen. Zwei Möglichkeiten, die in ganz unterschiedliche Richtungen gehen. Möglichkeiten, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Bleiben oder gehen. Sesshaft werden, mit Sicherheiten und echten Routinen {und das ist ein schöner Gedanke} oder Flügel bekommen. Andere Wege einschlagen. Neues wagen. Ganz ganz Neues wagen. Kaum ein Abend vergeht, an dem wir nicht zusammensitzen und mit strahlenden Augen überlegen. Schön ist das, und spannend, und absolut großartig.

Das Jahr ist noch jung. Aber ich weiß schon jetzt, dass es {für uns} spannend wird. Egal in welche Richtung es geht, egal wie wir entscheiden, es wird gut {sein}. Denn Veränderungen sind gut. Sie fordern uns. Sie formen uns. Sie bringen uns weiter.

Dieses Gefühl, dass Veränderung in der Luft liegt.
Dass es Zeit ist.
Das ist jetzt.

 

Veränderung leben

 


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Dieser Beitrag hat 14 Kommentare

  1. Liebe Janina,
    ich bin gespannt, wie ihr euch entscheidet! Ich bewundere deinen Mut zur Veränderung! Du träumst nicht nur, du machst.
    Alles Gute auf dem Weg der Entscheidung!

    1. Liebe Franzi,

      ich bin auch sehr gespannt, in welche Richtung es sich nun entwickelt. Beide Möglichkeiten so vollkommen unterschiedlich und ich denke, wir entscheiden einfach aus dem Bauch heraus.
      Ich danke dir so sehr für deine lieben Worte, das freut mich!

      Herzliche Grüße an Dich
      Janina

  2. Liebe Janina,

    Könntest du deinen Schreibstil abändern?
    Man kann durch deine angewendeten Parataxe und abgehackte Satzbau- Art dem Text nicht viel an Sinn und Inhalt entnehmen. (Kaum Neben- und Hauptsätze, keine Kommata, nur Einzelwörter mit Punkt. Punkt. Punkt….EIN PUNKT HINTER ZWEI WÖRTERN MACHT NOCH LANGE KEINEN SATZ AUS!!!!)
    Außerdem erfindest du merkwürdige Formulierungen, z.B. „Es umtreibt mich.“ Dieser Satz ist sinnlos, weil falsch. Und das ist kein Stilmittel! Bitte überlies deine Zeilen wirklich nochmal, bevor du sie ins Netz stellst. Das würde deine Ernsthaftigkeit als Bloggerin etwas erhöhen. So wie sich dein Text jetzt liest, wurde er von einer 13- jährigen Tagträumerin verfasst, die in Grammatik/Orthografie in der Schule nicht anwesend war… Sorry. Kein Blödmachen!

    1. Hallo Susann,

      nein – das kann ich nicht.
      Aber die Blogvielfalt ist groß und ich verspreche dir, du findest sicherlich etwas, das dir zusagt und dem entsprichst, was du dir wünscht. Ich bin das dann halt leider nicht.

      Grüße
      Janina

    2. Ist dieser Kommentar wirklich Dein Ernst?
      …Wie traurig und frustriert Du sein musst; das tut mir total leid beim Lesen.
      Doch Janina trägt daran sicher nicht die Schuld. Also bitte, bitte doch nicht in so einem Ton! Unglaublich.

      Liebst, Jasmin

    3. Also wirklich, dieser Kommentar… das kann doch nicht ernst gemeint sein 🤔 wenn dir ein Buch nicht gefällt, schreibst du dann auch den Autor an und fragst ihn ob er es für dich umschreiben könnte? Man sucht sich doch Blogs aus die man gerne liest, die mann oder frau mag und deren Schreibstil einen gefällt…. wenn es dir nicht zusagt, dann such dir was anderes, ich meine warum sollte Janina sich für dich ändern… Unverschämte Leute gibt es … Wahnsinn!!!!

  3. Sehr schön geschrieben! Ich wünsche euch von ganzem Herzen das ihr auf diesem Weg bleibt. Das Leben ist kurz! Zu kurz, um immer nur im Wartesaal zu sitzen.

    Liebste Grüße
    Rebecca

    1. Liebe Rebecca,

      ja – da hast du so Recht. Worauf auch warten, wenn man wagen kann.
      Ich bin gespannt, in welche Richtung es uns bzw, mich nun letztendlich treibt. Alles ist offen.

      Ganz ganz liebe Grüße
      Janina

  4. Wunderschön geschrieben! 💕

    1. Liebe Tiny,

      so so lieben Dank.
      Das freut mich wirklich sehr!

      Ganz liebe Grüße an Dich
      Janina

  5. Liebe Janina,
    da hast du deine Gedanken mal wieder zauberhaft formuliert.
    Ein sehr spannendes Gefühl, das da anklopft.
    Ich kenne das. 😊
    Ich drücke euch die Daumen, dass es balb nahrhafte Wurzeln schlägt, dein Gefühl.

    Alles Liebe
    Linda
    @cookiemonster.and.me

    1. Liebe Linda,

      ich danke dir so sehr für deine lieben Worte.
      Irgendwie hatte ich die Ruhe und die Lust, all diese Gedanken einmal zu digitalem Papier zu bringen.
      Mal schauen, was sich in naher Zukunft ergibt und in welche Richtung es für uns geht. Ich bin selbst total gespannt.

      Ganz ganz liebe Grüße an Dich,
      Janina

  6. Liebe Janina
    Ich verstehe nicht ganz, wie es zusammen passt, dass du hier schreibst, dass es dir egal ist, was andere denken, aber im Artikel vom 22.4. schreibst, dass du Dinge aus Angst vor unliebsamen Reaktionen zurück hältst. Mir gefallen beide Artikel gut, aber ich finde sie sehr widersprüchlich. Beinahe als seien sie von verschiedenen Personen oder eben in sehr verschiedenen Lebensabschnitten und nicht innerhalb einer Woche entstanden. Meine es wirklich nicht böse und will dich nicht angreifen, aber es irritierte mich grade doch sehr.
    Für die anstehenden Veränderungen von Herzen alles Gute. Stillstand ist Rückschritt, das Leben ist Bewegung.
    LG, Christina

    1. Liebe Christina,

      ich verstehe deine Frage auch nicht böse.
      Aber ich kann dir auf deine Frage eine einfache Antwort geben.
      Ich schreibe in diesem Artikel nicht von Meinungen, die online stattfinden. Sondern von Meinungen im Umfeld (im echten Leben). Von den Meinungen, die man im Alltag so bekommt. Wo man oft denkt, kann man das so machen, ohne dass XY dieses oder jenes denkt?!

      In meinem anderen Artikel spreche ich davon, dass ich online oft nicht mehr meine Meinung gesagt habe, weil ich Angst vor unliebsamen Reaktionen habe. Also zwei ganz unterschiedliche Dinge. 🙂
      Vielleicht hab ich mich auch einfach doof ausgedrückt? Das kann natürlich aus sein.

      Ganz liebe Grüße an Dich
      Janina

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