FREMDE IM EIGENEN LAND | LEBEN IN DEN USA

Fremde im eigenen Land?

Als Elisabeth mir letzte Woche schrieb, dass sie an einem neuen Beitrag sitzt, war ich völlig aus dem Häuschen. Denn, ich liebe ihre Kolumnen sehr. Immer großartig geschrieben, oft gesellschaftskritisch, aber immer mit einem Augenzwinkern. Das macht Elisabeths Texte aus, wie ich finde. Sie sind so nah dran und man bekommt einen Einblick.

Letzten Monat war sie zurück in Deutschland. Mit ihrer kleinen Familien auf Heimaturlaub. Wie sie den erlebt hat und warum sie zum Teil das Gefühl hatte, in ihrem eigenen Land fremd zu sein – das lest ihr hier und jetzt.

Alle Texte von Elisabeth findet ihr gerammelt HIER.
Und auch bei Instagram ist Elisabeth zu finden.

Oh, mein Germany!
Urlaub im eigenen Land.

Vier Wochen Urlaub. Andere fahren nach Italien, Frankreich oder fliegen nach Asien oder Südafrika. Auch ich fliege mit Mann, Kleinkind und Neugeborenen tausende Kilometer. Und lande in Deutschland. Sommerurlaub heißt seit vier Jahren Heimaturlaub. Doch dieser Urlaub ist mehr als nur das. Zum einen ist das Wort „Urlaub“ ganz schön irreführend. Denn Erholung sind die Trips in die Heimat nicht. Es ist ein Mix aus lang ersehnter Wiedersehensfreude, abklappern von Behörden und Ärzten, Einkaufslisten abhaken und vor allem: Zeit mit Großeltern, Verwandten und möglichst vielen Freunden verbringen. Einmal im Jahr.  (mehr …)

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ABSTILLEN // AUS SICHT EINES VATERS

Abstillen //
Aus Sicht eines Vaters

Heute ist zwar erst Montag und eigentlich gibt es nur jeden Mittwoch eine neue Gastkolumne, doch mache ich heute eine Ausnahme. Weil ich das Thema so spannend finde und wissen möchte, wie empfindet der Mann, der Vater diese Zeit des Abstillens. Abstillen, ein heikles Thema. Manch ein Baby stillt sich selbst ab, anderen Babys und Kleinkindern hingegen fällt es schwer, sie brauchen die Nähe der Mutter noch. Wie unser Gastautor „Daddy Cool“ {HIER bei Instagram} es erlebt hat, das erzählt er uns heute.

 

Gute Nacht, Babymann!
Wie aus Entwöhnung Rituale entstanden

Irgendwann musste es ja mal soweit sein. Na gut, an dieser Stelle könnte man direkt in eine Grundsatzdiskussion einsteigen, aber das können wir ja gegebenenfalls später nachholen. Bis dahin schildere ich erstmal, wie es bei uns war. Das Abstillen. Auch Entwöhnung von der Brust genannt. Was, wie ich finde, beides nicht wirklich gelungen klingt. Geht es doch um die Beendigung eines wunderbaren Vorganges. Meine Frau war in der glücklichen Lage, nach anfänglichen Riesenproblemen dann doch recht lange stillen zu können. Glücklich – weil Stillen eine tolle Sache ist. Finden wir.

Was andererseits überhaupt gar nicht bedeutet, dass wir es in irgendeiner Form ablehnen, wenn andere Paare bzw. Mütter sich aktiv für die Flasche entscheiden. Manchen wird diese Entscheidung gar durch widrige Umstände leider auch abgenommen.

Ich beziehe mich hier mithin auf das Stillen. Da ich nur darüber unsere, meine, Erfahrungen mit euch teilen kann.

Der – sicherlich unstreitig – komfortabelste Weg ist ja hierbei, das Baby selbst entscheiden zu lassen, ab welchem Zeitpunkt es seine Mahlzeiten ausschließlich aus alternativen Nahrungsquellen beziehen möchte.

Wir haben uns schlussendlich für den Prozess entschieden, der einen etwas umfangreicheren „Plan“ erfordert. Indem wir diesen Zeitpunkt selbst bestimmt haben. Ja, wir haben entschieden, dass nach 18 Monaten Schluss sein sollte. Und auch diese Entscheidung sollte von anderen akzeptiert werden. Als eine der ganzen frühen Entscheidungen, die Eltern zukünftig in so vielen, unterschiedlichsten Fällen für ihr Kinder treffen werden. Im besten Falle zu deren Wohl. (mehr …)

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LEBEN IN DEN USA // OPEN END, GIBT ES NICHT!

 

Meine liebe Elisabeth ist zurück, mit einer neuen Kolumne über das Leben in den USA. Wie ist das eigentlich, so als Gast? Open End – kennt der US-Amerikaner nicht. Dazu nun aber mehr, viel Freude mit einem weiteren Text, meiner lieben Elisabeth. HIER findet ihr alle ihre Kolumnen zusammengefasst und HIER bei Instagram.

 

Einladen auf Amerikanisch

When in Rome, do as the Romans do

Jeder, der schon einmal im Ausland war, kennt sie. Diese Momente, in denen man denkt: Aha, so läuft das hier…

Und dabei ist es im Grunde total egal, ob man dort nur ein paar Tage, Monate, oder eben Jahre verbringt.

Dies ist nun mein fünftes Jahr Amerika.

An bestimmte Gepflogenheiten habe ich mich schon längst gewöhnt, manche finde ich immer noch gewöhnungsbedürftig, bei wieder anderen ertappe ich mich dabei, wie ich sie sogar übernehme.

Eine Sache fand ich anfangs wahnsinnig irritierend, fast unfreundlich. Die Sache, mit den Einladungs“zeiten“.

Die Amerikaner sind sehr gesellig und gastfreundlich und laden gerne ein. Ob nun zu einem Brunch, zu einer Cocktail-Party nach der Arbeit oder einer Dinner-Party. Meist wird schriftlich eingeladen, oft bekommt man hübsche Einladungskarten mit dem freundlichen Vermerk, bitte rechtzeitig mitzuteilen, ob man kommen könne. Man hat es gerne verbindlich. (mehr …)

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FERNBEZIEHUNG AUF 10.000 KM DISTANZ

Brasilien – Deutschland:
Eine Liebe über zwei Kontinente

Meine liebe Leserin Luisa (bei Instagram HIER zu finden), führt eine Fernbeziehung. Ganze 10.000 km trennen sie von ihrem Liebsten, der in Brasilien lebt. Wie fühlt sich das an, wenn man sich nicht einfach mal sehen kann? Kann eine Liebe auf Distanz Bestand haben? Aber lest gern Luisas Gedanken dazu, viel Freude damit!

Du hast auch etwas zu erzählen? Dann schick mir doch gern eine Mail an: info@oh-wunderbar.de

Fernbeziehung – 10.000 km, geht das?

Sonntagmorgen, 10 Uhr. Während ich durch meinen Instagramfeed scrolle, der überwiegend aus halbnackten Männern am Frühstückstisch und Hashtags wie #love oder #frühstückzu2 besteht, ärgere ich mich über meinen schimmeligen Käse im Kühlschrank. Wäre mein Freund jeden #sundaymorning zum #breakfastwithaview hier, müsste die Hälfte meines Kühlschrankinhaltes nicht schimmelig im Mülleimer landen.

Ein Blick in mein Whatsapp zeigt mir, dass er um 5:20 Uhr das letzte mal online war. Ich stelle meine alltägliche Rechnung an: Das ist 00:20 Uhr brasilianische Zeit. Bestenfalls wacht er nach 8 Stunden auf, dann könnten wir in dreieinhalb Stunden reden.

Aber von vorne: Mein Freund Gustavo und ich führen seit Sommer letzten Jahres eine Fernbeziehung. Damit meine ich jetzt nicht die Distanz von München nach Freising und dass wir 20 Min. S-Bahn fahren müssen, um uns zu sehen. Nein, zwischen meiner Wohnung im Rheinland und seiner in Belo Horizonte in Brasilien liegen ziemlich genau 10 000 Kilometer, 3 Flüge und 20 Stunden Reise von Tür zu Tür. (mehr …)

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RÜCKKEHR // Der 11. SEPTEMBER

Der 11. September – Rückkehr

Heute habe ich eine neue Gastkolumne für euch. Gedanken von Alu, 3-fach Mama und u. a. Gesicht von dem Blog „Grosse Köpfe„. Worte, die ich zu gut nachvollziehen kann. Worte, die mir unter die Haut gingen und mir tatsächlich feuchte Augen bescherten.

9/11 – Ich kann nicht gut schlafen

1 Uhr nachts, ich schaue auf den Wecker. Ich kann nicht schlafen. Ich schlafe immer schlecht wenn Jemand aus unserer Familie auf Reisen ist. Es macht mich nervös nicht alle in einer Stadt zu wissen und einfach nur so zu warten und zu hoffen dass nichts passiert. (mehr …)

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DIE USA // OBERFLÄCHLICHKEIT? JA, GERNE DOCH!

Mittwoch ist Gastkolumnen-Tag auf Oh Wunderbar. Elisabeth ist seit Beginn ein fester Bestandteil. Sie bereichert uns mit wunderbaren Gastkolumnen rund um das Thema Leben in den USA. Wenn ihr also mehr von Elisabeth lesen möchtet, dann schaut euch ihre Kategorie hier auf dem Blog an oder aber ihr folgt ihr auf Instagram {HIER}.

Die Amerikaner sind so herrlich oberflächlich!

‚Ich mag die Amerikaner nicht. Die sind so oberflächlich. Immer dieses „How are you“. Die interessiert es doch gar nicht wirklich wie es mir geht.‘

Solche oder ähnliche Aussagen höre ich sehr häufig von deutschen Bekannten und Mitmenschen, wenn ich ihnen erzähle, dass ich in den USA lebe.

Den ersten Eindruck, den ich von Amerika bekam, war ein heißer Tag in einer kalten Mall vor ungefähr acht Jahren. Egal welchen Laden ich betrat – am Eingang stand eine lächelnde Verkäuferin, begrüßte mich und fragte, wie es mir gehe. Ich war irritiert und fand die Frage eher merkwürdig. Die kennt mich doch gar nicht? Was geht sie an, wie ich mich heute fühle?! Im fünften Laden antwortete ich zaghaft: „Good… and how are you?“ und war dann noch irritierter, als die lächelnde Verkäuferin sich schon längst weggedreht hatte und neue Kunden begrüßte. Tatsächlich, die Amerikaner sind oberflächlich, dachte ich. (mehr …)

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BABY-NEID // WIE ICH MEINE BESTE FREUNDIN VERLOR

Die wunderbare Katja vom Blog Mamatized hat mit der Geburt ihres Kindes auch ihre beste Freundin verloren. Der Kontakt war nicht mehr einfach und letztendlich gab es gar keinen mehr. Ist es so, dass unter Frauen manchmal Baby-Neid herrscht? Dass eine Frau einer Anderen das Glück von Familie und Nachwuchs nicht gönnen kann? Katja vermutet, ja. Aber lest selbst.

Wie ich meine beste Freundin verlor

Der Tag, an dem mein Kind geboren wurde, war auch der Tag an dem ich meine beste Freundin verlor.

Ich lag im Krankenhaus, mir wurde kurz übers Telefon gratuliert und ein Besuch für 2 Tage später versprochen, der aber weder zwei Tage später noch an einem anderen Tag stattfinden sollte.

Seit wir 13 waren, klebten wir zusammen und verbrachten unzählige Wochenenden beieinander, wir verloren uns nie aus den Augen und wenn es mal Phasen gab, in denen wir uns weniger trafen, dann machte die eine der anderen irgendwann Dampf unterm Hintern, damit wir wieder zueinander finden konnten.

Wir waren jeweils die Trauzeugin der anderen und pflegten eine Freundschaft, die selbst mit mehreren 100 km Distanz zwischen uns nicht in die Brüche gehen konnten.  (mehr …)

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AUGEN AUF BEIM SPIELZEUGKAUF // TIPPS FÜR DIE AUSWAHL UND DEN KAUF VON SPIELZEUG

Augen auf beim Spielzeugkauf!

Gutes Spielzeug, was ist eigentlich gutes Spielzeug und worauf sollte ich beim Kauf überhaupt achten? 

Manchmal verliert man sich in den Massen, fühlt sich regelrecht erschlagen von dem Angebot an Baby- und Kinderspielzeug. Und genau deshalb habe ich heute eine tollen Beitrag zum Thema Spielzug für euch. Meine heutige Gastautorin Katrin ist studierte Medienpädagogin und Mutter von zwei Jungs (1 und 4 Jahre). Zur Zeit ist sie in Elternzeit, zuvor hat sie aber rund neun Jahre lang für verschiedene Spielwarenhersteller gearbeitet. Katrin weiß also, worauf es beim Spielzeugkauf ankommt und gibt uns heute ein paar Tipps für den Kauf von Spielzeug. Der nächste Gang ins Spielwarengeschäft, der gestaltet sich dann schon viel entspannter. Katrin findet ihr HIER auf Instagram.

 

Tipps für die Auswahl und den Kauf von Spielzeug

Gutes Spielzeug? Kinderspiel!

Das beste Mitbringsel zum 1. Geburtstag sind eine leere Schachtel und ein Haufen Geschenkpapier. Wer schon einmal ein Kind mit Spielzeug beschenkt hat weiß, dass das gar nicht so abwegig ist. Für Babys und Kleinkinder ist die Verpackung oft spannender als jeder Inhalt. Auch Alltagsgegenstände wie Schlüssel, Töpfe oder Gießkannen werden hier gerne zum Spielen zweckentfremdet. Man könnte fast meinen, unser Nachwuchs boykottiere uns. Trotzdem machen sich Eltern, Verwandte und Freunde bei der Auswahl von gutem Spielzeug viel (und gerne) Mühe. Schön soll es sein, sicher natürlich und am besten pädagogisch wertvoll. Und Spaß machten sollte es natürlich auch.

Ganz unabhängig von konkreten Produktempfehlungen möchte ich euch heute fünf Tipps für die Auswahl und den Kauf von Spielzeug mit auf den Weg geben. (mehr …)

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Gastkolumne // KUHMILCHEIWEIßALLERGIE BEI SÄUGLINGEN


Kuhmilcheiweißallergie bei Säuglingen

Mittwoch ist der Tag für Gastkolumnen auf Oh Wunderbar. Und weil ihr sie so gern lest, gibt es nun eine extra Kategorie für all die wunderbaren, spannenden und emotionalen Kolumnen für euch.

Heute erzählt euch Nadine, ihr findet sie bei Instagram HIER, etwas über Kuheiweißallergie bei Säuglingen und wie die Krankenkassen Eltern förmlich im Stich lassen. Denn die Spezialnahrung auf Aminosäurenbasis ist teuer, sehr teuer. Und sie ist seit diesem Jahr nicht mehr in Apotheken erhältlich. Aber lest selbst.

Vielleicht ist unter euch fabelhaften Frauen und Müttern hier, eine Mama, die ebenfalls Erfahrungen mit Kuhmilcheiweißallergie und der Krankenkasse gemacht hat und es kann ein Austausch stattfinden. Viel Freude beim Lesen.

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