REISEN MIT KIND // ICH PACKE MEINEN KOFFER, WAS KOMMT MIT?

Reisen mit Kind, leicht gemacht!

Reisen mit Kind, immer wieder ein Abenteuer. Was muss in den Koffer, was darf auf gar keinem Fall fehlen und auf was kann ich eventuell ganz verzichten. Über sechs Wochen sind wir nun schon auf Reisen. Und was habe ich mir vorab den Kopf zerbrochen…

Im letzten Jahr habe ich eines wirklich gelernt: Packen. War ich vor zwei Jahren noch der größte Chaot, was das packen betrifft, so habe ich da mit der Zeit wirklich ein gutes Gefühl für bekommen. Musste ich auch. Denn im ersten Lebensjahr der kleinen Mimi bin ich jeden Monat zweimal geflogen. Eine zehnwöchige Asienreise ist dann aber doch eine andere Hausnummer.

Was habe ich also eingepackt und was nicht, habe ich etwas vermisst und was würde ich immer wieder mit auf Reisen nehmen?

Packen für das Kind, was kommt in den Koffer?

Neben Klamotten, UV-Schutz Badekleidung, Sandalen und einer Reiseapotheke, sind noch weitere Dinge in meinen übergroßen Backpack gewandert. Solltet ihr in den Sommerurlaub fahren, nehmt wirklich immer einen UV-Schutz Badeanzug mit. Die Sonne ist stark und Babys Haut zart und gefährdet. Auch wichtig ist eine gute Sonnencreme für Kinder, z. B. von Ladival. Die ist frei von Duftstoffen, PEG’s, Mineralöl und Farbstoffen. Beides sollte immer mit dabei sein.

Babytrage und Reisebett

Ganz wichtig für mich, meine Babytrage von ErgoBaby {Modell Natural Linen}. Mit der Babytrage bin ich mobil, jederzeit und überall. Ich kann Mimi vorne oder auf dem Rücken tragen, habe die Hände frei und das kleine Mädchen schläft noch immer liebend gern, wenn sie getragen wird. Bei Mama {oder Papa}, ganz nah am Körper, ist es eben noch einmal besonders schön. Ich habe mich für den Urlaub bewusst für meine sommerlich, helle Trage mit Leinenanteil entschieden. Die heizt sich nicht so stark auf, wie meine dunkle Trage.

Anfangs bin ich ohne mein Reisebett losgezogen, da ich der Meinung war, Mimi würde gut mit mir zusammen im Bett schlafen – wie zu Hause eben. Das hat leider nur mäßig gut geklappt. Mimi ist mir zweimal aus dem Bett gekullert und ich hatte daraufhin keinen erholsamen Schlaf mehr, weil ich immer mit einem Auge auf unser wildes Mädchen geachtet habe. Also hat Henry mir dann unser Reisebett von aeromoov mitgebracht. Es ist vielleicht nicht ganz so klein im Ausgangszustand, aber es ist das praktischste Baby-Reisebett, welches mir bisher untergekommen ist. Zusammengebaut mit nur einem Handgriff, einhändig, in zwei Sekunden, mit guter Matratze, Bettlaken, Moskitoschutz und Sonnensegel. Es ist ausserdem leicht und die Tragetasche super praktisch, zum umhängen.

Windeln, Windeln, Windeln und viele Nuckel

Ich habe Unmengen an Windeln von Lillydoo eingepackt. Klar, man könnte auch Windeln vor Ort kaufen. Aber ich bin ehrlich, ich war mir nicht sicher, ob ich Windeln in Asien kaufen möchte. Besser auf der sicheren Seite sein, zumal Mimi leider doch auch sehr schnell reagiert und rote, offene Stellen die Folge sind. Leider hat Mimi das asiatische Essen anfangs nicht gut vertragen und unser Windelvorrat war schneller aufgebraucht, als ich dachte. So kam es, dass ich tatsächlich asiatische Windeln kaufen musste und was ist passiert – sie verträgt die ollen Dinger leider gar nicht. Es war so schlimm, dass ich mit ihr zum Arzt musste und erst eine Creme half.  Gut, dass Henry Nachschub mitgebracht hat. Ihr seht schon, der arme Mann musste die Hälfte seines Koffers für das kleine Mädchen opfern.

Mimi braucht ihren Nuckel, ohne geht gar nichts. Sie kann ohne nicht schlafen und verliert sie ihn in der Nacht, wird sie irgendwann unruhig und macht sich auf die Suche. Also habe ich insgesamt zehn Schnuller von NUK eingepackt. Was soll ich sagen, nur noch zwei sind übrig. Den Rest hat das Mäuschen verloren. Auf die letzten zwei verbliebenen Sauger habe ich also ein Auge. Ich mag gar nicht daran denken, sollten die auch noch das Weite suchen…

Quetschies, Bilderbücher und Hasi

Mimi liebt Quetschtüten und diese kleinen, leckeren Baby-Knabber-Cracker. Um auf der Anreise und auch die erste Zeit in Asien auf der sicheren Seite zu sein, habe ich also Unmengen an Quetschies eingepackt. Das Team von Freche Freunde war so lieb und hat uns vor der Reise sogar mit einem Survival-Reisepaket für unser Mädchen überrascht. Was soll ich sagen, dieser war leider viel zu schnell aufgebraucht und ich danach förmlich aufgeschmissen. Anfangs hat Mimi das asiatische Essen nämlich nicht gut vertragen und Gläschen oder ähnliches gab es weit und breit nicht.

Insgesamt drei Bilderbücher (u. a. eines ihrer Lieblingsbücher) habe ich eingepackt. Weiteres Spielzeug? Fehlanzeige. Ich bin der Meinung, dass Kinder doch immer irgendetwas finden, mit dem sie spielen können und gerade im Urlaub gibt es so vieles zu entdecken – Steine, Sand, Meerwasser, Blüten und Blätter.

Hasi {z. B. bei allerlei4kids erhältlich} ist Mimis kleiner Rucksack. Ich habe ihn deshalb eingepackt, weil sie so etwas zu kuscheln hat, ich Hasi aber gleichzeitig auch mit Mimis Nuckis und Flaschen zu befüllen. Das war eine gute Idee. Denn schon im Flugzeug war sie die ganze Zeit mit Hasi beschäftigt und auch auf der Busreise hat sie sich zusammen mit Hasi auf dem Sitz zusammengerollt und geschlafen.

Kinderwagen plus Traveller

Auch unser Kinderwagen von JOOLZ ist mit auf Reisen. Für den Transport habe ich ihn geschützt in meiner Travelbag dabei. Auch ein Moskitonetz habe ich eingepackt. Ob ihr einen Kinderwagen im Urlaub braucht oder nicht, das würde ich vom Reiseziel abhängig machen. Ich bin einerseits froh, weil Mimi eben irgendwann auch sehr schwer wird, doch leider gab es auf Bali oft auch gar keinen Fußweg, so dass ich dann doch wieder auf die Trage zurückgreifen musste.

Kleidung

Ich habe nicht viel Kleidung und stattdessen eine Tube Rei eingepackt. Ein paar Kleidchen, Sandalen, zwei Sonnenmützchen, Shorts und zwei Bodys. Fertig. Die Bodys hätte ich mir sogar sparen können und theoretisch wäre ich sogar mit noch viel weniger ausgekommen. Denn Mimi hat am liebsten eh so wenig wie nur möglich an.

KOMMENTARE

Dieser Beitrag hat 11 Kommentare

  1. Seit mein kleiner Sohn 2 Monate alt war, waren wir schon viel mit dem Auto unterwegs. 6 Stunden lange Fahrten hat er dabei wunderbar gemeistert. Mittlerweile ist er mit seinen 6 Monaten ganz schön rumgekommen. Auf ein Reisebett haben wir dabei stets verzichtet. Entweder hat er bei uns mit im Bett geschlafen oder in seiner Kinderwagenwanne. Meistens haben wir auch immer viel zu viel an Kleidung mit. An Spielsachen packen wir auch immer ein Buch an, etwas zu Beißen und die Stapelbecher. Alltägliche Gegenstände findet er viel interessanter.

    1. So ging es uns auch. Wir haben in den ersten 9 Monaten nicht einmal ein Reisebett besessen. Weil ich immer die Babyschale vom Kinderwagen genutzt habe oder Mimi eben mit mir im Bett geschlafen hat. Das hat auch immer super funktioniert. Aber dann war sie zu groß und ihrer Babyschale vom Wagen entwachsen, also musste ein Bett her. Und ich bin wirklich froh, dass wir das Bettchen nun dabei haben. Wir alle schlafen viel besser.

      Die Stapelbecher, die sind hier auch der Hit. Die hätte ich vielleicht besser noch eingepackt. Kleidung hatte ich anfangs auch immer zu viel dabei, aber das habe ich mir tatsächlich angewöhnt. 😀
      Ganz lieben Dank, dass du deine Erfahrungen mit mir / uns teilst.

  2. Eine Babytrage gehört wirklich in jedes Reisegepäck. Damit ist man doch viel freier und kann alles viel besser erkunden.
    Bei uns auch immer mit dabei, Pre Nahrung. Wie habt ihr das denn mit Mimi gemacht?

    1. Ich hatte eine Packung Babymilch eingepackt und die nicht benutzt. Ich hab sie also auf Bali zurückgelassen. Mimi trinkt Wasser, all die frisch zubereiteten Smoothies und am Abend gebe ich ihr dann eine Flasche mit normaler Milch. Für den Urlaub ist das, finde ich. für uns, in Ordnung. 🙂

  3. Hach Janina, da bist du mir mal wieder zuvor gekommen: Genau so einen Post wollte ich auch bald machen 😉

    Genau das selbe Reisebett haben wir auch letztens bekommen und sind schon ganz wild darauf es bald nutzen zu können! Die Pop Up Funktion haben wir schon getestet und sind begeistert.
    Bei uns sind aber die Nuckis nicht dabei und Hase wird gegen irgendwas buntes und quietschendes ersetzt.

    Liebe Grüße

    1. Ich hatte meinen Beitrag eigentlich auch schon vor zwei Monaten eingeplant.. aber irgendwie hab ich doch versucht, den Urlaub zu genießen und mal durchzuatmen. 🙂

      Wir hatten vorher ein anderes Reisebett. Das hat mir leider gar nicht gefallen. Seitdem wir dieses haben, nutze ich es exzessiv. Auch bei Oma oder wenn wir auswärts übernachten. Das Teil ist eine Wucht!

      Ohne Nuckis geht bei Mimi tatsächlich nichts. Deshalb habe ich immer lieber gleich einen Vorrat dabei. Und ja, Hasi ist halt echt praktisch, weil sie ihn zum kuscheln nutzt und ich gleichzeitig Nuckel und Flaschen darin verstauen kann. Das hat mir auf dem langen Flug wirklich meine Nerven gerettet.

  4. Das Bett haben wir auch und möchten es nicht mehr missen. Praktischer geht es einfach nicht.

    1. Es ist toll, nicht wahr? Wir hatten vorher ein anderes Reisebett und das war dagegen leider gar nichts. Dieses hier ist wirklich sehr praktisch.

  5. Liebe Janina,

    schön, dass Du uns bei deinen Vorbereitungen auf deine inzwischen schon vergangene Asienreise teilhaben lässt.. Grade die Reise mit Kind soll gut geplant sein. Eine gute Reiseapotheke ist das A und O, grade wenn es in so ferne Länder geht. Ich hoffe ihr ward gut versorgt, auch als ihr zwischendurch etwas gekränkelt habt.

    Beste Grüße, Lena von phamia

  6. Tolle Reise 🙂 Ich wollte nun auch mal das Bett von Aeromoov ausprobieren – wo habt ihr es denn gekauft wenn ich fragen darf? Im Internet war es nirgends zu finden. Danke! Viele Gruesse, Conny

    1. Das gab es bei Baby One. Ich habe aber schon gehört, dass es das dort nicht mehr geben soll? Bei Instagram wurde ich in den letzten Wochen häufiger gefragt. Dabei ist das Aeromoov wirklich toll. Also echt ein tolles Teil (abgesehen von der Transportgröße, wenn man backpacken ist).

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