Erwartungen vs. Realität

Mein Schwangerschaftsbericht Teil 1:
Erwartungen vs. Realität (Woche 1-7)

Mit dem positiven Schwangerschaftstest in der Hand auf dem Klo – heulend, überglücklich, nichts ist mehr wie es mal war. So – oder so ähnlich – habe ich mir den Moment vorgestellt, in dem ich von meiner Schwangerschaft erfahren werde. Eine geplante und gewollte Schwangerschaft natürlich, bei der alles genauso kommt, wie man es sich eben vorstellt. Von Anfang an will ich die Momente festhalten, für mich und meinen Mann, die Familie, Freunde, die Community und natürlich auch für das zukünftige Kind. Nun ist alles anders. Unterstreiche alles! Nun bin ich im dritten Monat schwanger und fühle mich erst jetzt überhaupt dazu bereit, ein paar Zeilen zu Papier zu bringen. Ich möchte euch also heute von den ersten Wochen meiner Schwangerschaft erzählen – vor allem von den intensiven Momenten, in denen meine Erwartungshaltung von der Realität eingeholt wurden.

Die frischgebackene Schwangere sitzt also mit positivem Test heulend und überglücklich auf dem Klo?

Auf dem Klo – ja. Aber weder heulend noch überglücklich. Viele Monate, sogar Jahre, habe ich versucht, den für mich richtigen Moment für eine Schwangerschaft zu finden {Artikel dazu HIER}. Letztendlich ist es einfach passiert, ohne große Vorgespräche mit dem Partner, ohne einschneidende Lebensumstellungen, ohne Ovulationstests. Wie dankbar ich dafür sein muss, habe ich erst später festgestellt – nach langen Gesprächen mit einer guten Freundin, die seit Jahren nicht schwanger wird – aber das ist eine andere Geschichte. Die ersten paar Tests zeigten nur eine ganz schwache Linie, weshalb ich sie erstmal beiseitegelegt habe und mir noch nicht zu viel dabei gedacht habe. Alle Symptome einer eintretenden Periode kündigten sich an, aber am Tag selbst hatte ich dann doch einen klaren positiven Test in der Hand – und das nur wenige Tage vor Weihnachten.

Mit dem positiven Test in der Hand ist dann aber sofort alles anders!

Nein, zu mindestens für mich war es nicht so. Weder habe ich mich schwanger gefühlt, noch unter Schwangerschaftssymptomen gelitten (diese setzten erst mit Woche sieben ein). So konnte ich das Ergebnis problemlos einige Tage vor meinem Mann verstecken, um ihn dann so richtig zu überraschen. Pünktlich zu Weihnachten, in bester YouTube „Susprise pregnancy announcement“ Manier.

Der Ehemann ist vom positiven Schwangerschaftstest ebenso begeistert, emotional berührt und überglücklich wie die Frau!

Mein Mann hat als erstes gefragt, ob ich ihn gerade mit versteckter Kamera veräppel. Dann schaut er mich prüfend an und sagt: „Ich denke nicht, dass du schwanger bist. Man sieht gar nichts!“ Ich springe also jauchzend auf und hole die positiven Tests. Die digitale Anzeige des ersten Tests, die gestern noch „Schwanger 1-2“ anzeigte, ist dunkel. Die beiden anderen Tests haben wie gesagt lediglich nur eine hauchzarte Linie. „Ich will dich ja nicht enttäuschen.“ Sagt er dann. „Aber ich glaube nicht, dass du schwanger bist. Die Linie ist ja kaum sehbar!“ Was folgte war ein zweistündiges Aufklärungsgespräch zwischen meinem Mann und mir. Meine Überraschung – nur semi-gelungen.

Ist der erste Schock überwunden, kommt die ganz große Freude auf.

Oder in meinem Fall: ist der erste Schock überwunden, kommt die Übelkeit. Kurz wägte ich mich sogar in Sicherheit. Woche sechs und keine Übelkeit? Bingo – dann habe ich wohl Glück gehabt! Und wache tags drauf – schwupps – auf mit Übelkeit, gehe durch den Tag mit Übelkeit, schlafe ein mit Übelkeit, wache nachts auf mit Übelkeit. Ich liege nachts wach und grübele. Darüber, wie es sein wird, was ich nun alles erledigen muss, wie es auf der Arbeit weitergehen wird und ob wir wirklich bereit sind. Dann habe ich ein entscheidendes sehr gutes Gespräch mit meinem Mann, der mich runterholt, bestätigt und beruhigt. So ganz langsam und allmählich kommt die Freude auf. Und wird beim ersten Termin bei der Gynäkologin in der darauffolgenden Woche jäh eingeholt.

Fortsetzung folgt.

 

DIE AUTORIN

Anna. Anna ist eine tolle Frau, der ich unheimlich gern folge. Weil sie ein Herzmensch ist, mit Leidenschaft. Und singen kann sie. Wenn ihr sie singen hört, dann ist das ein Gänsehautmoment. Ja, Anna ist mir in den Jahren sehr ans Herz gewachsen. Schon einmal hat sie einen ganz wundervollen Beitrag hier veröffentlicht. Das Thema: „Wann ist der richtige Zeitpunkt um schwanger zu werden?„.

Und heute ist es endlich soweit. Anna ist schwanger. Ich freue mich riesig mit ihr und freue mich sehr, sie begleiten zu dürfen. Und ihr könnt es auch, auf Instagram und auf ihrem Blog.

Schaut doch mal bei ihr vorbei:

www.instagram.com/liebe__anna

www.liebeanna.de

Alles Liebe, 
Janina

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