Der Beitrag heute handelt von Verlust und Liebe, viel Liebe. Jeder Satz hat mich sehr berührt. Danke Dir, liebe Miss Farverige – dass du uns von deiner kleinen Charlotte erzählst. 



Stille im Bauch


S C H W A N G E R – diese neun Buchstaben sollten unser Leben also von nun an verändern. Verändern. Ja. Aber die Geschichte endete anders als so viele andere … 


So euphorisch, so freudig, so ängstlich, so verliebt, so chaotisch, so anders – ich denke das beschreibt alles was die ersten Wochen meiner, unserer Schwangerschaft ausgemacht haben. 


Als ich dieses eine meine, unser‘ Kind zum aller ersten Mal auf dem Ultraschallgerät gesehen habe, war ich verliebt. Unendlich verliebt. Verliebt in einen kleinen flackernden Punkt. Meinen Punkt. Unser Punkt. Unser Kind. Vielleicht kann tatsächlich nur eine Mama verstehen was es bedeutet wenn ich hier schreibe – unendlich verliebt war ich in diesen Punkt. Es ist so ganz anders als alles was du je zuvor gespürt hast. Da ist so viel mehr. Das Kind. Dieses eine Kind. Dein Kind. Mein Kind. Unser Kind. 
Ich wusste von Beginn an, dass dieses Pünktchen da in mir, ein Mädchen werden würde. Ganz egal was man mir sagte – ich wusste, und spürte es. Ich wusste aber auch, es ist nicht okay. Irgendwas wird nicht okay sein. 
Als Kinderkrankenschwester, war es ohnehin so, dass ich immer Angst hatte um mein Pünktchen im Bauch. Aber es war auch immer so, dass man schnell die war, die eben besonders empfindlich sei. Besonders ängstlich. Besonders anstrengend … „Und dabei Frau S., sind sie doch einfach nur schwanger.“ Oh wie ich diesen Satz verabscheue. Es ist das schönste auf der Welt, dieses schwanger sein. Aber es ist auch das anstrengendste, emotionalste und aufregendste Abenteuer überhaupt. Du kannst noch so viel wissen – am Ende weißt du irgendwie noch viel weniger. 
Ich wollte alles wissen. Wie geht es diesem Kind in mir. Ist es gesund. Geht es ihr gut!?! Mach‘ ich das auch alles richtig?! Und darf man überhaupt noch Kaffee trinken?!
Zu keiner Zeit meiner Schwangerschaft war ich entspannt. Nie. Ich war glücklich, ich fühlte mich gesegnet und da war diese innige Verbindung. Zu ihr. Zu meinem Kind. Ich liebte es ihr Abends zu zu sehen wie sie wie verrückt gegen meinen Bauch boxte. Oder wie zart sie sich bewegte wenn die Spieluhr neben uns lag und leise ihre Melodie von sich gab. Ich liebte das. All das. So sehr. Und ich wollte dieses Kind. Dieses eine meine Kind. So sehr. 
Aber immer wieder war da diese Angst. Ängste, die ich auch heute nicht in Worte fassen kann. Es war ein Gefühl. Dieses seltsame Gefühl. 
Ich wurde nicht getäuscht. Denn unsere Geschichte geht nicht gut aus. 
Tatsächlich tat sie es nicht. 
An einem Dienstag Morgen wachte ich nach tiefem erholsamem Schlaf auf und wunderte mich. Neun Uhr? Das kann nicht sein. Zu keiner Zeit meiner Schwangerschaft konnte ich durchschlafen – musste unser kleines Pünktchen doch immer pünktlich um vier Uhr nachts anklopfen und mir mitteilen, dass es viel zu langweilig ist, dieses im Bett herumliegen. Immer. Aber nicht in dieser Nacht. Mein Bauch war still. 
Und mein Bauch sollte still bleiben. 
Als ich meine Füße auf den kalten Boden setzte, mich langsam in die Küche bewegte und ich dann vor dem Kühlschrank halt machte, schaute ich auf meine Kugel herab und wusste – mein Bauch ist leer. 
Wie eine Verrückte schüttete ich Mineralwasser mit viel Kohlensäure, Nutella und Honig in mich hinein. Meine Hebamme sagte mir einmal – das weckt die Kinder auf. Ich trank, ich aß. Dann setze ich mich auf die Terrasse. Blickte auf meinen Bauch. Wo bist du nur? 
Wie in Trance erlebte ich von da an all meine Schritte. All mein Tun. 
Wie benommen fuhr ich zur Hebamme. Liebevoll. Zärtlich. Einfühlsam. So wie immer. Mit einem beruhigend besorgten Lächeln öffnete sie mir die Türe. „Na dann schauen wir mal.“ und schwupp klebte der Doppler auf meinem Bauch. 
Rauschen. 
Stille. 
Rauschen.
Nichts.
Ich weiß nicht was sie sagte. Ich weiß nicht wie sie es sagte. Ich sah mich nur auf dem Wege in die Klinik. Von den Moment an, nahm ich alles wie aus einer Blase war. Ich schaute auf mich selbst herab. Machtlos. Ausgeliefert. Leer. 
Im Krankenhaus bestätigte man mir, was ohnehin klar war. 
„Ihr Kind lebt nicht mehr.“ 
Er. Ich möchte das ER da ist. Nicht mehr und nicht weniger war in meinem Kopf. Nur er. 
Meine Mama. Seine Schwester. Meine für mich so etwas wie beinahe Schwester. Sie waren da. Alle genauso hilflos wie ich. Fassungslos. Da saßen wir. Ich glaube sie weinten. Ich tat es nicht. Ich war zu leer. Zu leer für alles. Ich glaube in diesem Moment dachte ich, jetzt sterbe ich. Ich schnappte immer wieder nach Luft. Sie blieb genauso aus, wie die Hoffnung auf ein Tritt aus meinem Bauch. 
Als er kam. Als ich ihn sah. Als er da vor mir stand. Da wusste ich. Wir haben gerade ein Teil unseres Lebens, unseres Seins verloren. Nie zuvor habe ich einen Mann so weinen sehen. Und nie zuvor wusste ich, wie sehr er dieses Kind liebte. Wie sehr er es mit mir wollte. 
Es sind Erinnerungen, die noch heute meinen Atem stocken lassen.
Als man uns sagte, dass man nun die Geburt einleiten werden würde, war ich nicht mehr in der Lage zu entscheiden. Ich tat einfach nur. 
Es war Dienstag Nachmittag, der 15. April 2014 als man mir die erste Tablette zur Einleitung gab. Morgen hätte ich in die 30+0 Schwangerschaftswoche wechseln sollen. Hätte. 
Es dauerte nicht lange, da sollte ich bereits Wehen verspüren. Wehe um Wehe, kämpfte ich mich durch die Nacht, durch den Tag und startete erneut in die Nacht. 
Er. Er war da. Hielt meine Hand. Stützte mich. Las mir vor. Umsorgte mich. Sprach mir gut zu. Selbstlos und einfach nur voller Liebe. Zu mir, und zu unserem Kind. Es gibt auch heute kein Wort welches meine unendlich Dankbarkeit und Liebe für diesen besonderen Mann aussagen könnten. Es war Liebe. Es waren wir. Und es war Sie. 
Weitere 24 Stunden sollten vergehen und meine Kräfte schwanden. Immer weiter. Du kämpfst. Du hältst Schmerzen aus, und weißt gleichzeitig – du wirst nicht belohnt. Dein Kind wird nicht schreien wenn es zur Welt kommt. Aber ich wusste – es ist unser letzter gemeinsamer Weg. Und er sollte gut werden. So, wie eben irgendwie möglich. 
Am 18.4.2014 um 23.55 Uhr kam Charlotte zur Welt – 42 cm groß und 980 g schwer. Da lag sie. Unser Mädchen. Zart und still. Als Charlotte zur Welt kam, weinten und lächelten wir zugleich. Das schönste und wundervollste was ich je gesehen habe – unser Kind. So zart, so vollkommen. Mit einem Gesicht, was nicht mehr und nicht weniger ein Abbild ihres Vaters gewesen ist. Mit langen Haaren und den langen Fingern. Sie war perfekt. So wunderschön perfekt.
Und während ich sie in meinem Arm hielt, war ich einfach nur glücklich. Muttergefühle, sind das wohl. Nie, nie, nie wieder spürte ich etwas wie das. Ich war stolz, berührt von ihr, und glücklich. Eine Nacht und einen halben Morgen verbrachten wir mit unsere Tochter. Viel zu wenig Zeit. Von allem zu wenig. 
Ich wünschte, ich hätte nur einmal ihre Augen sehen können. Nur einmal ihren Atem spüren können und nur einmal ihre Stimme hören können. Alles nur einmal. 
Konnte ich aber nicht. Werde ich nie können. 
Was unser Kind uns beigebracht hat ist, dass die Liebe alles überstehen kann. Dass das Leben so wenig planbar ist, und dass du dich in Menschen täuschen kannst wo du es am wenigsten erwartet hättest. 
Das Leben einer werdenden Mama endet an diesem Tag, an dem ihr gesagt wird – „da ist kein Herzschlag mehr!“ … Und wo das eine aufhört, beginnt ein anderes. Ein so vollkommen anderes. 
Du betrittst das Kinderzimmer welches du liebevoll die letzten Monate hergerichtet hast. Du betrachtest den Kinderwagen über den du dich so gefreut hast, und du hältst all die Babykleider in den Händen. All das war so wertvoll – und plötzlich wünscht du gar nichts mehr, außer dein Kind wieder in deinem Bauch oder deiner Seite zu haben. Alles was wichtig war – wird unwichtig. Und erst einmal ist da gar nichts mehr was man auch nur im Ansatz Leben nennen könnte … 
… Du bist leer und verloren. 
Zwei Jahre ist es nun her seit wir Charlotte an die Sterne verloren haben. Anfang Mai 2014 haben wir sie während einer wundervollen Zeremonie zu meinem Opa ins Grab gelegt, und sie gehen lassen. Gehen lassen müssen. Unser Kind sitzt nun irgendwo auf den Wolken und schaut auf uns herab – das weiß, und spüre ich. 
Damals wollten wir unbedingt Gründe haben für das, was da geschah. Wir ließen Charlotte obduzieren. Aber auch das gab uns keine Antwort. Charlotte war so gesund und normal wie alle anderen Kinder in diese Schwangerschaftswoche. Bei uns bleiben durfte sie aber dennoch nicht. Ich wünschte eine Erklärung. Aber es bleibt uns nur die Akte mit dem Titel „plötzlicher intrauteriner Fruchttod.“ Ich hasse diese Art von Beschreibung. Aber gut, ja, so ist das eben in der Welt der Sterneneltern – deine Trauer ist in der Gesellschaft wenig wert – alleine schon deshalb weil die Kinder ja nie hier gelebt haben. 
Unser Kind. Unsere Charlotte – oder aber Frucht – starb also, ohne dass es einen Grund dafür gab. 
Es gibt viele Erinnerungen an diese Zeit damals vor zwei Jahren. Viele schwarze, schmerzhafte Erinnerungen an all das … Diese Zeit war die schlimmste und zu gleich beste Zeit meines Lebens. Charlotte hat ein tiefes Loch in meinem Herzen hinterlassen – aber sie hat auch ein großes Säckchen LIEBE bei uns gelassen und uns mehr als einmal gezeigt, wie unendlich stark man sein kann. Als einzelne Person, aber vor allem als Paar. Ich weiß, dass ich mit keinem Anderen diese schweren Stunden jemals überlebt hätte, als mit Charlottes Papa! Und ich weiß, gar nichts davon war selbstverständlich. Ich glaube, ich kann nicht oft genug sagen – gebt nicht auf. Auch nicht als Paar. Wir hatten in dieser Zeit so oft Momente wo wir nicht wussten wohin mit unserer Trauer, unserer Wut, unserer Verzweiflung. Ich sage nicht, dass es einfach so leichter wird. Denn es wäre eine Illusion zu glauben, die Dinge werden von alleine wieder gut. Sein Kind zu verlieren, ist der schlimmste und härteste Weg den man gehen muss – aber jeder Verlust bringt auch Stärken zum Vorschein – egal wie banal das klingt. Es ist so! Heute, ist die Trauer oft immer noch sehr nahe. Manchmal so, als wäre sie nie weg gewesen. Und das ist gut so. Ich erlebe das für den Moment – einen Teil meines Lebens wird es immer bleiben – aber es bringt mich nicht um den Verstand meines Seins. Ich vermisse mein Kind, welches dort oben im Himmel sitzt. So sehr und ich wünschte immer noch, es wäre anders gewesen! Am aller meisten aber, wünschte ich, ich hätte dich retten können – Charlotte! 


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Dieser Beitrag hat 20 Kommentare

  1. Liebe Mama von Charlotte,
    Danke für diesen wunderbar ehrlichen Text. Das hast du so schön geschrieben, so dass man gar nicht anders kann und Tränchen verdrücken muss. Ich hoffe sehr, dass die Gesellschaft viel offener mit Sternenkindern und ihren trauernden Eltern umgeht.
    Ich wünsche dir und Charlotte's Papa alles Gute und viel Kraft für die Zukunft. ✨

  2. Liebe Miss Farverige,

    vielen Dank für diesen so emotionalen und ehrlichen Text. Ich musste mich zusammenreißen, nicht laut loszuweinen. Dein Text ist so voller Liebe und Trauer, ich kann mir nicht annähernd vorstellen, was ihr durchgemacht habt. Bei der Vorstellung, sein Kind zu verlieren – da zieht sich jede Faser meines Körpers zusammen.

    Ich wünsche euch alles gute und viel Kraft für die Zukunft <3

  3. Ihr habt mein tiefstes Mitgefühl!! Mehr kann ich gerade nicht sagen, ich bin so gerührt und heule gerade wie ein Schlosshund. Alles Gute für Euch.

  4. Mir laufen die Tränen und ich kann gar nichts dagegen tun. Ich möchte dich in den Arm nehmen, einfach so, und dir sagen, wie viel Liebe in deinen Zeilen steckt. Und wie viel Trauer und Angst und Hilflosigkeit man rauslesen kann. Aber vor allem, vor allem liest man eines: grenzenlose Liebe.
    Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr noch ein Mal dieses Glück erleben dürft! Auch, wenn niemand auf der Welt Charlotte ersetzen oder ihren Platz einnehmen kann. Denn sie wird auf Ewig da wohnen, wo sie euch am Stärksten berührt hat – in euren Herzen!
    Alles alles Gute für euch <3

  5. Ein so trauriger und doch schön geschriebener Text. Jede Mutter wird wahrscheinlich jetzt vorm Bildschirm sitzen und weinen, so wie ich in diesem Moment. Das Schicksal ist oftmals so unfair und die Frage nach dem Warum kann man einfach nicht beantworten. Aber ihr seid ein tolles Paar und habt meinen größten Respekt, wie ihr diese Zeit gemeinsam überstanden habt.

  6. Liebe Mama von Charlotte,
    mir stehen die Tränen in meinen Augen…Du und dein Mann habt sehr viel Stärke uns Kraft aufbringen müssen. Ich wünsche euch von ganzem Herzen, dass ihr dieses Glück erneut erleben dürft. Eure kleine Charlotte wird immer bei euch sein und euch vom Himmel aus unterstützen bei allem was ihr tut. Fühlt euch gedrückt! Alles Liebe und Gute für euch. Ganz liebe grüße Anna

  7. Auch ich bin sehr berührt über diese wundervollen und zugleich tief traurigen Worte… Es ist unsagbar was Ihr als Eltern ertragen musstet… Ich wünsche euch ganz viel Liebe weiterhin und vor allem alles Gute für eure weitere Zukunft ❤

  8. Ich sitze da und weine. Weine vor Mitgefühl und Trauer. Bin aber auch wahnsinnig ehrfürchtig vor eurem Mut, eurer Kraft, eurer liebe und eurer Zusammengehörigkeit! Ihr könnt so stolz auf euch sein, euer kleiner Stern ist es bestimmt! Alles Liebe für eure zukunft

  9. Liebe Mama von Charlotte,
    ich habe deinen Text gelesen und mir laufen die Tränen! Ich habe selber 5 kleine Sterne im Himmel… Ich konnte mich zwischendurch sehr in deinem Text wieder finden. Du hast so Recht, das man dadurch auch wächst, zusammen wächst! Ich bin so glücklich, genau wie du, einen Mann an meiner Seite zu haben, mit dem man das zusammen schaffen konnte/kann. Ich wünsche euch alles Liebe für eure Zukunft!

  10. Genau heute erreichte mich die Nachricht, die mir die Tränen in die Augen trieb und treibt: Einer Freundin hat in diesen Tagen Ähnliches erleben müssen – ganz kurz vor der erwarteten Geburt. Es ist unfassbar traurig und einfach nicht fair!!!

  11. Wunderbar geschrieben! Unser Baby starb im Juni 2014 aus unerklärlichen Gründen während der Geburt. Auch bei uns blieb eine Obduktion ergebnislos und der kleine Mann war völlig gesund. Toll, dass du euer Schicksal hier erzählst und nicht schweigst. Alles Liebe für euch! Eure Charlotte wird von ihrer Wolke gut auf euch aufpassen.

  12. Ich selbst bin (noch) keine Mutter, aber ich bin tief getroffen von deiner Geschichte. Du hast uns an einem oder besser an dem Teil deines Leben teilhaben lassen, der so intim, traurig und oft verschwiegen bleibt. Ich wünsche Dir und deinem Partner ganz viel Kraft – auf das eure Liebe nur noch stärker wird! Und euer kleiner Stern, eure Charlotte, wird immer bei euch sein und euch zusehen – ganz bestimmt!

  13. Ich bin sprachlos. Dein Text ist unbeschreiblich schön geschrieben und dennoch ist eure Geschichte so traurig zugleich. Ich sitze hier und trau mich kaum zu atmen, weil du mich so sehr berührt hast. Ich bin mir sicher, eure Charlotte schaut von ihrer Wolke stolz und zufrieden auf euch herab. Ihr seid ganz tolle Eltern und vielleicht habt ihr eines Tages das Glück ein kleines Geschwisterchen für Charlotte zu bekommen. Ich bedanke mich für deine wahnsinnig rührenden Worte. Das zeigt mal wieder, wie dankbar man sein sollte, für das was man hat und nichts als selbstverständlich ansehen darf.
    Vielen Dank und von Herzen das Beste für Dich und deine Familie.

    Verena

  14. Wir haben im letzten Jahr unsere Tochter Edda in der 29. SSW verloren. Dein Text hat mich sehr berührt und ich hoffe das er dir bei deiner weiteren Trauerarbeit helfen wird. Das Loch im Herzen wird bei mir, und wahrscheinlich bei jeder Frau die ihr Baby verloren hat, für immer bleiben.

  15. Vielen Dank das wir an deinem Schicksal teilnehmen konnten. Ich war tief berührt von deinem Beitrag und ich war ebenfalls zutiefst traurig über den Verlust eurer Tochter.

    Ich wünsche dir und deiner Familie für die Zukunft alles gute. Manchmal ist das Leben einfach nicht fair,

  16. Der 18.4….Ein schöner und sogleich so schrecklicher Tag.
    Vor drei Jahren an diesem Tag ist meine Tochter geboren.
    Dieses Jahr an ihrem 3. Geburtstag war ich wieder Schwanger und erfuhr,dass das Kind in meinem Bauch keine Schädelplatten hat und nicht überlebensfähig ist.Dies war meine dritte Schwangerschaft nach zwei Fehlgeburten im letzten Jahr. Ich entschied mich die Geburt in der 15. Woche einzuleiten.
    Wie oft Freude,Glück, Trauer und Resignation beieinander liegen.
    Du hast deine Geschichte so wunderbar und liebevoll geschrieben und ich finde es toll wie positiv du in die Zukunft schauen kannst. Bewahre dir das weiterhin.
    Alles Liebe und Gute für dich und deinen Partner- Charlotte wird es gut dort oben haben!!!

    Und ja- aufgeben ist tatsächlich keine Option 😉

  17. Auch ich habe im Mai 2014 ein Kind verloren, es tut so unendlich weh, mein weiß nicht wie man das überleben soll, wir haben inzwischen einen kleinen Mann an unserer Seite, aber vergessen wird man wohl nie, ich wünsche dir alles Liebe und Gute für die Zukunft

  18. Ich kann deine Zeilen so gut nachfühlen, war ich doch erst heute auf dem Friedhof bei meiner still geborenen Tochter. Auch wenn in meinem Fall das WARUM geklärt ist, einfacher wird es deswegen nicht. Auch nach inzwischen fast 6 Jahren und einem Folgekind (die SS war für mich psychisch schwierig) gibt es immer noch Momente voller Trauer …
    LG Tanja

  19. Liebe Mama von Charlotte, mir fehlen die richtigen Worte. Auch mir laufen die Tränen. Du hast so viel Liebe in dir und einen wunderbaren Mann. Dein Engel wird immer in irgendeiner Art bei euch sein. Ich wünsche euch von Herzen weiterhin so viel Liebe und Kraft mit der Trauer umzugehen.

  20. Vielen, vielen Dank für deinen so liebevollen und so mit Liebe vollen Bericht. Wir haben vor kurzem unser geliebtes Küstensternchen verloren und ich weiß oft nicht, wohin mit meiner Trauer – doch so traurig Dein Text ist, er gibt mir ein bisschen Mut.

    Dabke und liebe Grüße
    Küstenmami

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