BABY BUMP UPDATE – CHRISTMAS BUMP

Die Zeit danach!
Da sitze ich am Abend allein auf der Couch. Ich weiß nicht, wo ich mit mir und dem Dickbauch hin soll. Keine Postion ist sonderlich angenehm und schmerzfrei schon gar nicht. Gern würde ich in meinem Wahn von Heißhunger noch die sechste Leberwurst-Knifte in mich hineinstopfen. Zusammen mit einer ordentlichen Portion Ben&Jerry’s Cookies Dough. Wenn da nicht dieses elendige Sodbrennen wäre. Es heißt also, abwägen. Doch noch eine Knifte oder lieber einen Kamillentee? Gern möchte ich in die Innenstadt, ein wenig bummeln oder einfach mal wieder einen schönen Abend außerhalb verbringen – mit Freundinnen oder dem Herrn. Hmm. Wenn da nicht dieser Watschelgang wäre. Der Enten-Watschelgang, wie ihn Henry so schön passend (und äußerst liebevoll) betitelt hat. Immerhin bin ich ja nicht mehr nur sein Happy Hippo. Nein, ich bin nun auch schon das Dick-Schaf. Genau – richtig gelesen: DICK-SCHAF. Na danke. Recht herzlichen Dank auch.

Vor mir liegen noch einige Woche Schwangerschaft und doch fühle ich mich an manchen, nein – den meisten, Tagen schon wie ein manövrierunfähiges Schlachtschiff. Der Dickbauch zieht, die Beine sind dick und die Treppen machen mir zu schaffen. Oh ja, Treppen. Mein ganz persönlicher Endgegner. Wo ist der nächste Fahrstuhl? Und wenn ich ganz ehrlich bin, die neue Couch hat schon eine kleine Andeutung von einer Kuhle. Eine Kuhle, die mein prächtiger Schwanger-Po mit viel Liebe und Ausdauer geformt hat. Ich wette mit euch, spätestens zur Geburt ist das nicht nur eine leichte Kuhle, sondern nahezu ein Krater. Hosen anziehen? Gar nicht mehr so leicht. Von Schuhen mag ich gar nicht anfangen. Da hilft auch kein Stiefelknecht mehr. Ich erinnere mich schmunzelnd an die Situation im Schuhladen vor zwei Wochen. Schuhe wollte ich anprobieren. Kam aber nicht allein aus meinen Stiefeln heraus. Letztendlich halfen mir zwei nette Damen beim Ausziehen. Jede zog an einem Bein bzw. Stiefel. Wie ein kugelrunder Mugel (halb Mensch, halb Kugel) saß ich da, auf der Bank und es wurde an den Beinen gezerrt. Freundlich lächelnd merkt Verkäuferin Nummer 1 an, dass ich es ja sicher noch vor Weihnachten geschafft hätte. Da wären diese traumhaften Overknee-Stiefel von Stuart Weitzman, übrigens mein Objekt der Begierde, doch ein schönes Weihnachtsgeschenk vom Mann. Dieser grinst frech zurück und verrät, dass Mini M. noch einige Wochen vor sich hat, im Bauch. Die Gesichter der Damen erblassen. „Bekommen Sie Mehrlinge?“. Nein, keine Mehrlinge. Nein, keine Zwillinge. Nein, der ET ist nicht mehr in 2014. Halleluja. Und somit hat sich der Wunsch nach diesem Traumstiefel auch erledigt. Mein dickes Bein bekomme ich nämlich nicht einmal ansatzweise in diesen wunderbaren Stiefel. Pah. So ein verdammter Mist. Frustriert verlasse ich den Laden. Story of my Life, derzeit.

Abends zu Hause. Zurück auf der geliebten Couch mit Kuhle, überlege ich mir, auf welche Dinge nach der Geburt ich mich besonders freue. Ha, zig Dinge fallen mir da spontan ein. Unmengen an Ideen habe ich. Was ist also zu tun, wenn Mini M. endlich endlich endlich den Weg aus dem Bauch in unseren Arm gefunden hat?

1. Sushi, Carpaccio, ein ordentliches Mett-Brötchen. Und leckeren guten Käse. Und zwar direkt nach der Geburt. Ich wünsche mir die Party-Platte Sushi noch ins Krankenhaus. Das steht fest. Der Herr hat schon klare Anweisungen.

2. Raus mit den High Heels, den wunderschönen Pumps und Absatz-Stiefeln. Was vermisse ich euch, ihr armen Dinger. Deshalb werde ich mir in meine Kliniktasche ein schönes Outfit packen, mit hübschen Pumps. Werde ich also das Krankenhaus verlassen, dann in meinen geliebten Pumps und mit einem hübschen Kleidchen.

3. Zu Haue angekommen, werde ich mich auf das Bett (oder die Couch) schmeißen. Auf dem Bauch liegend, werde ich diesen Ort die ersten Stunden nicht mehr verlassen. Oder auf dem Rücken liegend. Beides geht nämlich kaum noch, oder gar nicht.

4. Einen kleinen Gin Tonic. Oder Sekt. Oder so. Etwas davon werde ich mir bereitstellen. Mit Mini M. zu Hause angekommen, werde ich definitiv mit dem Herrn auf unser neues Familienmitglied anstoßen. Zwar nur daran nippend. Aber es geht ja auch nur um den Geschmack.

5. Letzter Punkt. Beschwerdefrei und frei von Wassereinlagerungen diese wunderbare magische Zeit mit Mini M. genießen. Zusammen mit Henry und Anni die erste Zeit aufsaugen.

Und wie ich nun hier sitze und darüber nachdenke, erscheinen mir die kommenden Wochen gar nicht mehr so übel. Wird!

..nach den Fotos geht es weiter mit dem BABY BUMP Update!

Baby Bump Update

Wie weit:  ..und es hat Plopp gemacht. Der Bauch hat ordentlich an Umfang zugelegt und Mini M hat zunehmend weniger Platz. 

Gewicht:  Auch in dieser Woche habe ich leider kein Gewicht. Aber ich befürchte, da ist einiges dazu gekommen. Sicherlich trifft mich die kommende Woche der Schlag, wenn ich dann auf die Waage steige.     

Umstandsmode:   Ein wunderschönes Kleid ist eingezogen. Von Asos. Zwar nicht aus der Maternity-Abteilung, aber dennoch auch mit Dickbauch toll tragbar.  

Neuzugänge für das Baby:  Ein wunderschönes und kuscheliges Set von Hess Natur ist eingezogen. Ich bin ganz verliebt. Außerdem zwei Still- bzw. Lagerungskissen von TheraLine. Welch ein Luxus das für den Rücken ist. Ich hätte es ja nicht gedacht. 

Schwangerschaftsstreifen:   Leider ja.    

Schlafverhalten:   Ich kann zunehmend besser schlafen. Und bin dennoch immer müde. 

Schönster Augenblick der Woche:   Glücklich und zufrieden bin ich darüber, dass ich für die Uni einiges abhaken konnte. So auch eine Klausur, vor der ich wirklich Magenschmerzen hatte. Völlig umsonst, wie so oft. Die Zeit bis zum Semesterende und die damit verbunden Klausuren und Hausarbeiten sind somit absehbar. Yay. 

Kindsbewegungen:   Mini M hat uns diese Woche ein wenig Sorgen bereitet. Ganze drei Tage war es still im Bauch. Der kleine Tanzbär, sonst ein absoluter Wirbelwind, wollte sich einfach nicht bewegen. Deshalb sind wir dann spontan in die Notfallsprechstunde gefahren. Entwarnung. Alles fein, alles prima. Anscheinend nur etwas träge zur Zeit. Der Arzt sagte uns außerdem, dass Mini M bisher eher ein Fliegengewicht ist. Mal schauen, ob sich das noch ändert. 

Heißhunger:   Ja. Heißhunger vom feinsten. Immer, auf fast alles. Kekse, Steak, Leberwurst-Kniften, Obstsalat und Coca Cola. 

Abneigungen:   Fisch und Mineralwasser.

Geschlecht:   Little M. aus klein M.-istan

Geburtsanzeichen:   Gott sei Dank noch keine.  

Symptome:   Rücken- und Steiß schmerzen zunehmend. Sitzen ist leider stets mit Schmerz verbunden. 

Bauchnabel:   Noch immer an Ort und Stelle.

Stimmung:  Voller Vorfreude und verdammt glücklich. 

KOMMENTARE

Dieser Beitrag hat 17 Kommentare

  1. Die Jacke ist so süß- verrätst du von woher die ist?;) Oben steht glaub ich nichts;)

  2. Hach ihr seid so niedlich 🙂

  3. Ich würde mir vorsichtshalber noch ein paar bequeme schuhe einstecken…nur falls deine erinnerung bezüglich der post-geburt zeit etwas zu rosig verfälscht sein sollten.

  4. Hab grad deine twitter timeline gelesen…ist ja krass,was dir dafür ne panik gemqcht wird…einen rat,besser solche dinge nicht ins internet setzen.du erhälst nur subjektive betrachtungen,die wohl auch noch von leuten mit sehr wenig verstand gesagt werden…es tut mir so so leid,ich hoffe du hast noch eine schöne restschwangerschaft und lässt dich von dem quark nicht zu sehr runterziehen.

  5. Was für wunderschöne Bilder. Das Letzte gefällt mir besonders gut.

    Liebe Grüße Kristina von KD Secret

  6. Kennst du die Kolumne von Jan Weiler? Du solltest ein Buch schreiben, wenn das Baby da ist! Deine Texte sind immer wieder so herzerfrischend. Alles Gute weiter für Euch, Ihr seid so zuckersüß!

  7. Aaaah, ich habe gerade gesehen, dass du eine Rezeptsammlung angelegt hast. Das finde ich Klasse! Vielen lieben Dank, dass du meine Anregung aufgegriffen hast. 🙂 Dein Blog gehört zu meinen Lieblingen.

  8. Ich liebe diese Reihe! Die Fotos sehen super toll aus, vor allem das letzte ist super süß! 🙂

    Liebe Grüße,
    Eleonora

    *eleonorasblog*

  9. Liebe Janina,

    ich finde es so super, dass du uns so teil haben lässt in deiner Entwicklung und die deiner Familie.
    Ich lese deinen Blog schon immer gern und nun noch viel lieber. Es zaubert ein Strahlen ins Gesicht. Und ich freue mich auch umso sehr, wenn ich die Erfahrungen machen darf.

    Ich wünsche dir ganz viel Spaß und Freude in den letzten Wochen. Tue dir die Ruhe an und versuche diese auch innig zu genieße.

    Herzliche Grüße aus Dresden,
    anfuet

  10. Stimmt. Das habe ich vergessen. Die Strickjacke ist tatsächlich von Primark. Allerdings aus dem letzten Jahr. Aber die führen auch jetzt wieder welche und bei ASOS gibt es ebenfalls günstige Alternativen. 🙂

  11. Natürlich wandern auch noch ein paar bequeme Schuhe in die Kliniktasche. 🙂

    Bei Anni damals war ich direkt wieder fit und bin nach nur wenigen Stunden schon herumspaziert und wollte nach Hause. Aber eigentlich geht es mir auch nur darum, das Krankenhaus in hübschen Schuhen zu verlassen. Der Weg zum Auto ist ja mehr als absehbar. 🙂

  12. Ja – endlich. Ich bin ja ein Technik-Legastheniker und musste erstmal die liebe Luise fragen. Die hat mir das nun angelegt. 🙂

  13. Danke Dir für deinen lieben Rat. Du hast zum Teil wirklich Recht. Man darf gar nicht so viel auf Andere hören, aber manchmal ist mir gerade der Austausch eine Hilfe und auch wichtig. Gott sei Dank haben wir diese Möglichkeiten in der heutigen Zeit. 🙂

  14. Ha, ich kannte ihn nicht und habe ihn wegen dir gerade mal gegoogelt. Herrlich. Gefällt mir sehr gut. Danke Dir für diesen tollen Tipp! 🙂

    Und auch ganz lieben Dank für deine lieben Worte. Ich freue mich wirklich sehr darüber.

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